
Kuchen & Torten
Spitzbuben mit roter Marmelade – Plätzchen nach Omas Art
Spitzbuben sind in Süddeutschland und der Schweiz ein Muss auf dem Plätzchenteller. Der Name klingt frech, das Gebäck ist zart. Rote Marmelade schaut keck aus einem kleinen Fenster. Im Unterschied zu Linzer Plätzchen wird der Teig hier mit Puderzucker statt Kristallzucker geknetet und kommt ohne Zimt aus. Dadurch wird er besonders fein und hell und zergeht förmlich auf der Zunge. Gefüllt wird klassisch mit Johannisbeergelee, Himbeer- oder Erdbeermarmelade. Saubere Fenster gelingen mit kaltem Teig. Wird er warm, verziehen sich die Ausstechformen und die Ränder werden unscharf. Deshalb den Teig portionsweise aus dem Kühlschrank holen. Genauso wichtig: Die gebackenen Kekse ganz auskühlen lassen, bevor die Marmelade dazukommt. Etwa 25 Doppelkekse entstehen aus der Menge. Ein paar Tage in der Dose machen sie mürber – die Geduld lohnt sich.










