Hauptgerichte

Herzhafte Hauptgerichte für den Alltag und besondere Anlässe.

Illustration: große Pfanne mit Schnitzeln und Pilzsoße

Hauptgerichte

Schnitzelpfanne in Jägersoße – für 10 Personen mit Champignons

Wenn die ganze Familie zusammenkommt, braucht es ein Essen, das viele satt macht und sich gut vorbereiten lässt. Diese Schnitzelpfanne in Jägersoße ist dafür ideal: Zehn Schweineschnitzel werden kurz angebraten und dann in einer cremigen Soße aus Champignons, Zwiebeln, Brühe und Sahne fertig gegart. Die Jägersoße hat in Deutschland eine lange Tradition. Typisch sind Pilze, die kräftig angebraten werden, und eine sämige Soße, die das Fleisch umhüllt. Hier wird die helle Variante mit Sahne zubereitet, die besonders mild und beliebt ist. Der wichtigste Schritt sind die Pilze. Ein Kilogramm Champignons enthält viel Wasser. Werden sie nicht lange genug angebraten oder zu früh abgelöscht, kochen sie eher, als dass sie rösten. Deshalb in mehreren Portionen und bei hoher Hitze braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Pilze Farbe bekommen haben. Die Schnitzel werden nur kurz angebraten und ziehen anschließend bei milder Hitze in der Soße gar. So bleiben sie zart. Das Gericht lässt sich gut in einem großen Bräter warm halten und schmeckt auch aufgewärmt noch hervorragend.

⏱ 55 Min.Einfach
Illustration: Teller Spaghetti mit Kräutern

Hauptgerichte

Thunfisch-Spaghetti mit Knoblauch und Zitrone – in 20 Minuten

Diese Thunfisch-Spaghetti sind das perfekte Feierabendgericht: In etwa 20 Minuten steht ein Teller Pasta auf dem Tisch, und die meisten Zutaten hat man ohnehin im Vorratsschrank. Spaghetti, eine Dose Thunfisch, Knoblauch, Olivenöl, Zitrone und Petersilie – mehr braucht es nicht für ein leichtes, aromatisches Essen. Das Rezept lebt von wenigen, gut abgestimmten Aromen. Der Knoblauch wird sanft im Olivenöl angeschwitzt und gibt seinen Geschmack an das Öl ab. Der Thunfisch wird darin nur kurz erwärmt, damit er saftig bleibt. Zitronensaft bringt Frische, und die Petersilie sorgt für Farbe. Ein Schuss Nudelwasser verbindet am Ende alles zu einer leichten Soße, die an den Spaghetti haftet. So braucht das Gericht weder Sahne noch Käse und bleibt angenehm leicht. Beim Knoblauch ist Vorsicht gefragt: Er sollte nur hell anschwitzen. Wird er braun, schmeckt er bitter und überdeckt die feinen Aromen. Deshalb bei mittlerer Hitze arbeiten und ständig rühren. Die Menge reicht für zwei Portionen und lässt sich leicht verdoppeln.

⏱ 20 Min.Einfach
Illustration: Pfanne mit Schnitzeln in heller Soße

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Überbackene Partyschnitzel – mit Sahne und Käse aus dem Ofen

Partyschnitzel sind ideal, wenn Gäste kommen und man nicht am Herd stehen möchte. Die Schnitzel werden nur kurz angebraten, mit Zwiebeln und Knoblauch in eine Auflaufform geschichtet, mit Sahne übergossen und mit Käse bestreut. Im Ofen garen sie dann in etwa 25 Minuten fertig, während sich eine goldene Käsekruste bildet. Das Praktische an diesem Rezept ist, dass sich alles gut vorbereiten lässt. Die Schnitzel können einige Stunden vorher angebraten und in die Form gelegt werden. Kurz bevor die Gäste kommen, kommt die Sahne darüber, und der Ofen übernimmt den Rest. Damit die Schnitzel saftig bleiben, gilt eine einfache Regel: nur kurz anbraten. Das Fleisch soll lediglich Farbe bekommen. Zu langes Braten plus die Zeit im Ofen würde es austrocknen. Die Sahne schützt das Fleisch beim Backen und verbindet sich mit dem Bratensatz und den Zwiebeln zu einer cremigen Soße. Für vier Portionen reichen vier Schnitzel. Wer für eine größere Runde kocht, kann das Rezept einfach verdoppeln und auf zwei Formen verteilen. Dazu passen Reis, Kartoffeln oder frisches Baguette.

⏱ 40 Min.Einfach
Illustration: Bräter mit Schmorbraten und Soße

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Räuberbraten mit Senf – zarter Schweinebraten aus dem Ofen

Ein Räuberbraten ist ein herzhafter Schmorbraten, wie er früher am Sonntag auf den Tisch kam. Ein großes Stück Schweinebraten wird kräftig gewürzt, mit Senf eingerieben und rundherum angebraten. Danach schmort es zusammen mit Zwiebeln und Brühe langsam im Ofen, bis das Fleisch so zart ist, dass es fast von selbst zerfällt. Der Senf hat dabei zwei Aufgaben: Er würzt das Fleisch und bildet beim Anbraten eine aromatische Kruste. Im Laufe des Schmorens verbindet er sich mit dem Bratensaft und den Zwiebeln zu einer würzigen Soße, die nur noch abgeschmeckt werden muss. Für einen Räuberbraten eignen sich Schweinenacken oder Schweineschulter besonders gut. Sie sind leicht durchwachsen und bleiben beim langen Garen saftig. Die Garzeit hängt von Größe und Form des Bratens ab, deshalb lohnt sich ein Fleischthermometer. Ganz wichtig ist die Ruhezeit nach dem Garen. Wird der Braten sofort angeschnitten, läuft viel Fleischsaft aus. Zehn bis fünfzehn Minuten unter Alufolie genügen, damit sich der Saft verteilt. Dazu passen Klöße, Kartoffeln oder Spätzle und ein Rotkohl.

⏱ 180 Min.Mittel
Illustration: Teller mit Nudeln in cremiger Soße

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Schinken-Nudeln mit Schmand – überbacken aus dem Ofen

Schinken-Nudeln gehören zu den Gerichten, die fast jeder aus seiner Kindheit kennt. In dieser Variante werden sie mit einer cremigen Schmandsoße verfeinert und anschließend mit Käse überbacken. So entsteht ein einfacher Auflauf, der außen eine goldbraune Kruste hat und innen schön saftig bleibt. Die Zutatenliste ist kurz: Nudeln, Schmand, gekochter Schinken, Käse und eine Zwiebel. Schinken und Zwiebel werden kurz angebraten, damit sie Röstaromen entwickeln. Der Schmand wird mit etwas Nudelwasser glatt gerührt und hüllt die Nudeln ein. Im Ofen bekommt das Ganze dann die typische Käsekruste. Bei Schmand ist eines wichtig: Er sollte nicht stark kochen. Sonst kann die Soße ausflocken und wirkt gerissen statt cremig. Deshalb wird er nur sanft erwärmt, bevor die Nudeln in die Form kommen. Das Nudelwasser sorgt dafür, dass die Soße geschmeidig bleibt. Das Rezept reicht für drei Portionen und ist in etwa 40 Minuten fertig. Es ist ein ideales Alltagsessen, das sich auch gut zur Resteverwertung eignet – übrig gebliebene Nudeln vom Vortag funktionieren genauso gut.

⏱ 40 Min.Einfach
Illustration: Teller mit Spaghetti, Garnelen und Kräutern

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Garnelen-Spaghetti in Knoblauchrahm – cremig in 25 Minuten

Wenn es draußen früh dunkel wird, passt ein Teller dampfende Pasta aus der eigenen Küche besonders gut. Diese Garnelen-Spaghetti in Knoblauchrahm stehen in etwa 25 Minuten auf dem Tisch und schmecken trotzdem nach einem besonderen Abendessen. Saftige Garnelen, eine cremige Sahnesoße mit Knoblauch und Parmesan sowie frische Petersilie – mehr braucht es nicht. Das Gericht gelingt mit einer einfachen Reihenfolge: Während die Spaghetti kochen, werden die Garnelen kurz gebraten und herausgenommen. Im selben Topf entsteht aus Knoblauch und Sahne die Soße, die leicht einkochen darf. Zum Schluss werden Parmesan, Garnelen und Nudeln zusammengeführt und mit etwas Nudelwasser cremig gezogen. Das stärkehaltige Nudelwasser ist dabei das kleine Geheimnis. Es verbindet Sahne und Käse zu einer glatten Soße, die an jeder Nudel haftet. Den Parmesan erst einrühren, wenn die Soße nicht mehr sprudelnd kocht, sonst kann er klumpen. Die Menge reicht für zwei hungrige oder drei normale Portionen. Ich würde großzügig und schlicht servieren: direkt aus der Pfanne, mit frisch gemahlenem Pfeffer und etwas extra Parmesan am Tisch.

⏱ 25 Min.Einfach
Illustration: Backblech mit überbackener Pizza in Stücken

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Kartoffelpizza mit Hackfleisch vom Blech – ohne Teig

Diese Kartoffelpizza ist eine herzhafte Alternative zur klassischen Pizza – ganz ohne Hefeteig. Der Boden besteht aus grob geriebenen Kartoffeln, die wie eine große Rösti auf dem Blech vorgebacken werden. Darauf kommen angebratenes Hackfleisch mit Zwiebel, passierte Tomaten, Paprika und eine Schicht Käse. Das Ergebnis ist ein sättigendes Familienessen vom Blech, das Kindern genauso schmeckt wie Erwachsenen. Der Kartoffelboden wird an den Rändern schön knusprig, während der Belag saftig bleibt. Wer glutenfrei kochen möchte, hat hier ein Pizzarezept ohne Mehl. Der entscheidende Schritt ist das Ausdrücken der Kartoffeln. Geriebene Kartoffeln enthalten viel Wasser. Bleibt es im Boden, wird dieser weich statt schnittfest. Deshalb die Kartoffelraspel in ein sauberes Küchentuch geben und kräftig auswringen. Erst dann würzen und auf dem Blech verteilen. Das Vorbacken sorgt ebenfalls dafür, dass der Boden fest wird, bevor der Belag darauf kommt. Ein Blech reicht für etwa vier hungrige Esser. Dazu passt ein frischer grüner Salat.

⏱ 65 Min.Einfach
Illustration: Pfanne mit angebratenen Steaks in heller Soße

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Pfarrerschnitzel aus dem Ofen – saftig mit Sahne und Käse

An einem kalten Dezemberabend darf ein warmes Essen großzügig auf den Tisch kommen. Das Pfarrerschnitzel ist so ein Gericht: Saftige Schweinenackensteaks werden kurz angebraten, mit Zwiebeln und reichlich Knoblauch in eine Auflaufform gelegt, mit Sahne übergossen und mit Käse überbacken. Der Ofen erledigt den Rest, und am Ende steht eine goldbraune Kruste über einer cremigen Soße. Der Name verrät, dass es sich um ein klassisches Sonntags- und Gästeessen handelt, das ohne viel Aufwand gelingt. Gute Aromen brauchen keine aufwendige Dekoration – die Kombination aus angebratenem Fleisch, süßlich geschmorten Zwiebeln und würzigem Käse spricht für sich. Für dieses Rezept eignet sich Schweinenacken besonders gut. Er ist leicht marmoriert und bleibt beim Garen im Ofen saftig, während sehr dünne Schnitzel schnell trocken werden. Die Steaks sollten deshalb etwa 1,5 bis 2 cm dick sein. Das Gericht reicht für fünf Personen und lässt sich gut vorbereiten: Fleisch anbraten, alles in die Form schichten und abgedeckt kühl stellen. Kurz vor dem Essen kommt die Form in den Ofen. Dazu passen Kartoffeln, Spätzle oder einfach frisches Brot zum Auftunken der Soße.

⏱ 50 Min.Einfach