Kuchen & Torten

Klassische deutsche Kuchen und Torten zum Nachbacken.

Illustration: Teller mit runden Plätzchen mit Schokoladenüberzug

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Ischler Törtchen – Nussplätzchen mit Marmelade und Schokolade

Für eine ruhige Kaffeepause im Dezember braucht es keine große Dekoration: Ischler Törtchen stehen auf einem einfachen Teller ganz für sich. Das Gebäck stammt ursprünglich aus Bad Ischl im Salzkammergut und gehört in Österreich und Süddeutschland zu den Klassikern der Weihnachtsbäckerei. Zwei zarte Haselnusskekse werden mit Johannisbeermarmelade zusammengesetzt, zur Hälfte in Zartbitterschokolade getaucht und mit einer Walnusshälfte gekrönt. Der Mürbeteig mit gemahlenen Haselnüssen ist besonders zart und leicht brüchig. Deshalb muss er nach dem Kneten mindestens 30 Minuten kühlen. Kalter Teig lässt sich gut ausrollen und ausstechen, und die Kreise behalten beim Backen ihre Form. Die Johannisbeermarmelade bringt eine feine Säure, die gut zur Schokolade und den Nüssen passt. Wichtig: Nur vollständig ausgekühlte Kekse füllen. Auf warmen Keksen wird die Marmelade dünn, läuft heraus, und die Schokolade setzt schlecht an. Ischler Törtchen schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchziehen. Dann wird der Mürbeteig durch die Marmelade etwas weicher und alle Aromen verbinden sich. Damit eignen sie sich gut zum Vorbacken für die Feiertage.

⏱ 120 Min.Mittel
Illustration: runder goldbrauner Blätterteigkranz mit Füllung

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Kirsch-Frischkäse-Kranz aus Blätterteig – festlich und einfach

An einem kalten Dezemberabend darf etwas Süßes großzügig auf den Tisch kommen – und dieser Kirsch-Frischkäse-Kranz sieht dabei aus, als hätte er viel Arbeit gemacht. Tatsächlich besteht er aus nur fünf Zutaten: Blätterteig, Frischkäse, Zucker, Kirschen und einem Ei zum Bestreichen. Die Teigdreiecke werden sternförmig angeordnet, die Füllung kommt ringförmig darauf, und die Spitzen werden über die Füllung geklappt. Im Ofen entsteht so ein goldbrauner Kranz, bei dem zwischen den knusprigen Teigbögen die rote Kirschfüllung und die helle Creme hervorschauen. Gute Aromen brauchen keine aufwendige Dekoration – ein wenig Puderzucker genügt völlig. Der wichtigste Punkt sind gut abgetropfte Kirschen. Saft aus dem Glas macht die Teigmitte weich und lässt den Blätterteig dort nicht richtig aufgehen. Deshalb die Kirschen lange abtropfen lassen und vor dem Auflegen trocken tupfen. Wer ganz sichergehen will, wälzt sie kurz in etwas Speisestärke. Der Kranz ist ideal für die Adventskaffeetafel, den Brunch am Wochenende oder als Mitbringsel. Er schmeckt lauwarm besonders gut, wenn die Creme noch weich ist, lässt sich aber auch gut einige Stunden vorher backen.

⏱ 60 Min.Einfach
Illustration: runder goldgelber Käsekuchen

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Käsekuchen ohne Boden – cremig mit Vanillepudding

An einem kalten Nachmittag macht ein Stück Käsekuchen aus der eigenen Küche die Kaffeetafel gemütlich. Dieser Käsekuchen ohne Boden ist besonders unkompliziert: Es gibt keinen Mürbeteig, der ausgerollt oder vorgebacken werden muss. Quark, Eier, Zucker, Vanillepuddingpulver und etwas Zitronenabrieb werden einfach glatt gerührt und in die gefettete Form gegossen. Das Puddingpulver sorgt dafür, dass die Masse beim Backen gut bindet und der Kuchen eine cremige, fast puddingartige Konsistenz bekommt. Der Zitronenabrieb bringt Frische und hebt den milden Quarkgeschmack. Serviert wird der Kuchen am besten schlicht mit etwas Puderzucker, damit der helle Anschnitt sichtbar bleibt. Wichtig ist das langsame Abkühlen. Ein Käsekuchen reagiert empfindlich auf Temperaturschocks: Holt man ihn direkt aus dem heißen Ofen, fällt er stark zusammen und kann Risse bekommen. Deshalb bleibt er nach dem Backen noch 20 Minuten bei leicht geöffneter Ofentür im Ofen. Ebenso wichtig ist Geduld beim Anschneiden. Erst beim vollständigen Abkühlen festigt sich die Mitte. Am besten bäckt man den Kuchen einige Stunden vorher oder sogar am Vortag – dann schmeckt er besonders gut.

⏱ 95 Min.Einfach
Illustration: Marmor-Gugelhupf mit Schokoladenguss und Zuckerglasur

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Marmor-Gugelhupf mit Schokolade – saftig wie bei Oma

An einem kalten Nachmittag macht ein Stück Kuchen aus der eigenen Küche die Kaffeetafel gemütlich. Der Marmor-Gugelhupf ist dabei ein echter Klassiker: Ein lockerer, buttriger Rührteig wird zur Hälfte hell gelassen und zum Teil mit Kakao dunkel gefärbt. In der Form entsteht dann das typische Marmormuster, das bei jedem Anschnitt ein wenig anders aussieht. Dieser Gugelhupf bekommt zusätzlich einen Überzug aus Zartbitterschokolade, der den Kuchen länger saftig hält und ihm eine feine Bitternote gibt. Serviert wird er am besten ganz schlicht – so bleibt der schöne Anschnitt mit den hellen und dunklen Wirbeln gut sichtbar. Damit der Kuchen gelingt, sind ein paar Kleinigkeiten wichtig. Die Butter muss weich sein und mit dem Zucker lange genug geschlagen werden, damit viel Luft in den Teig kommt. Die Eier werden einzeln eingerührt, und Mehl, Backpulver und Milch kommen erst zum Schluss dazu und werden nur kurz untergehoben. Ebenso entscheidend ist der richtige Moment zum Stürzen. Ein Gugelhupf sollte nach dem Backen etwa zehn Minuten in der Form ruhen. Wird er zu früh gestürzt, kann die noch weiche Krume brechen; zu spät klebt er gern an der Form fest.

⏱ 110 Min.Mittel
Illustration: Teller mit runden Plätzchen mit Schokolade

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Nussplätzchen mit Schokolade – zarte Haselnusskekse

Nussplätzchen mit Schokolade sind ein fester Bestandteil jeder Plätzchendose. Der Teig enthält eine große Menge gemahlene Haselnüsse, die ihm ein intensives, leicht geröstetes Aroma und eine zarte, mürbe Struktur geben. Nach dem Backen werden die Plätzchen mit Zartbitterschokolade verziert, die einen schönen Kontrast zur Nussnote bildet. Die Zubereitung ist einfach: Butter, Zucker und Ei werden verrührt, dann kommen Mehl und Nüsse dazu. Nach einer kurzen Kühlzeit wird der Teig ausgerollt und ausgestochen. Runde Formen sind klassisch, aber auch Sterne oder Herzen machen sich gut. Bei Nussplätzchen ist die Temperatur des Teigs besonders wichtig. Wegen des hohen Fettgehalts der Nüsse wird er schnell weich. Warmer Teig läuft beim Backen leichter auseinander. Deshalb kühl halten und portionsweise verarbeiten. Außerdem lohnt es sich, die Nüsse vor der Verwendung zu prüfen: Gemahlene Nüsse können ranzig werden und den Geschmack verderben. Aus der angegebenen Menge entstehen etwa 30 Plätzchen. In einer Blechdose bleiben sie mehrere Wochen frisch, und das Nussaroma wird mit der Zeit sogar intensiver.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit runden Butterkeksen mit Schokostückchen

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Schoko-Butterkekse – einfach, mürbe und schnell gebacken

Wenn die Küche nach frischem Gebäck duftet, ist Zeit für eine kleine Pause. Diese Schoko-Butterkekse gehören zu den Rezepten, die immer gelingen: Der Teig wird in wenigen Minuten gerührt, kommt ohne Kühlzeit aus und braucht nur sechs Zutaten, die man meist ohnehin im Vorrat hat. Die Kekse lassen sich gut aus der Hand essen und passen zum Nachmittagskaffee genauso wie in die Brotdose. Das Geheimnis liegt in der weichen Butter. Mit dem Zucker cremig gerührt, sorgt sie für den typisch mürben, leicht buttrigen Geschmack. Die Schokostückchen schmelzen beim Backen nur an und bleiben in kleinen Inseln im Teig erhalten. So bekommt jeder Bissen etwas Schokolade, ohne dass die Kekse zu süß werden. Besonders wichtig ist der Umgang mit dem Teig, sobald das Mehl dazukommt. Wird er dann noch lange gerührt, entwickelt sich das Klebereiweiß im Mehl, und die Kekse werden fest statt zart. Deshalb gilt: Mehl und Backpulver nur so lange unterheben, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Aus der angegebenen Menge entstehen etwa 24 Kekse. Wer gern auf Vorrat backt, kann das Rezept problemlos verdoppeln oder einen Teil der Teigkugeln einfrieren und später frisch backen.

⏱ 35 Min.Einfach