
Kuchen & Torten
Ischler Törtchen – Nussplätzchen mit Marmelade und Schokolade
Für eine ruhige Kaffeepause im Dezember braucht es keine große Dekoration: Ischler Törtchen stehen auf einem einfachen Teller ganz für sich. Das Gebäck stammt ursprünglich aus Bad Ischl im Salzkammergut und gehört in Österreich und Süddeutschland zu den Klassikern der Weihnachtsbäckerei. Zwei zarte Haselnusskekse werden mit Johannisbeermarmelade zusammengesetzt, zur Hälfte in Zartbitterschokolade getaucht und mit einer Walnusshälfte gekrönt. Der Mürbeteig mit gemahlenen Haselnüssen ist besonders zart und leicht brüchig. Deshalb muss er nach dem Kneten mindestens 30 Minuten kühlen. Kalter Teig lässt sich gut ausrollen und ausstechen, und die Kreise behalten beim Backen ihre Form. Die Johannisbeermarmelade bringt eine feine Säure, die gut zur Schokolade und den Nüssen passt. Wichtig: Nur vollständig ausgekühlte Kekse füllen. Auf warmen Keksen wird die Marmelade dünn, läuft heraus, und die Schokolade setzt schlecht an. Ischler Törtchen schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchziehen. Dann wird der Mürbeteig durch die Marmelade etwas weicher und alle Aromen verbinden sich. Damit eignen sie sich gut zum Vorbacken für die Feiertage.







