Kirsch-Frischkäse-Kranz aus Blätterteig – festlich und einfach

An einem kalten Dezemberabend darf etwas Süßes großzügig auf den Tisch kommen – und dieser Kirsch-Frischkäse-Kranz sieht dabei aus, als hätte er viel Arbeit gemacht. Tatsächlich besteht er aus nur fünf Zutaten: Blätterteig, Frischkäse, Zucker, Kirschen und einem Ei zum Bestreichen. Die Teigdreiecke werden sternförmig angeordnet, die Füllung kommt ringförmig darauf, und die Spitzen werden über die Füllung geklappt. Im Ofen entsteht so ein goldbrauner Kranz, bei dem zwischen den knusprigen Teigbögen die rote Kirschfüllung und die helle Creme hervorschauen. Gute Aromen brauchen keine aufwendige Dekoration – ein wenig Puderzucker genügt völlig. Der wichtigste Punkt sind gut abgetropfte Kirschen. Saft aus dem Glas macht die Teigmitte weich und lässt den Blätterteig dort nicht richtig aufgehen. Deshalb die Kirschen lange abtropfen lassen und vor dem Auflegen trocken tupfen. Wer ganz sichergehen will, wälzt sie kurz in etwas Speisestärke. Der Kranz ist ideal für die Adventskaffeetafel, den Brunch am Wochenende oder als Mitbringsel. Er schmeckt lauwarm besonders gut, wenn die Creme noch weich ist, lässt sich aber auch gut einige Stunden vorher backen.

Illustration: runder goldbrauner Blätterteigkranz mit Füllung
Zubereitungszeit
25 Min.
Koch-/Backzeit
30 Min.
Gesamtzeit
60 Min.
Portionen
10
Schwierigkeitsgrad
Einfach

Zutaten für 10 Portionen

Für 1 Kranz

  • Blätterteig aus dem Kühlregal (je ca. 275 g)2 Rollen
  • Frischkäse (Doppelrahmstufe)300 g
  • Zucker60 g
  • Vanillezucker (optional)1 Pck.
  • Kirschen aus dem Glas, gut abgetropft250 g
  • Ei zum Bestreichen1
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Vorbereiten

    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kirschen in einem Sieb mindestens 15 Minuten abtropfen lassen und trocken tupfen.

  2. Creme anrühren

    Frischkäse mit Zucker und nach Wunsch Vanillezucker glatt rühren.

  3. Teig zuschneiden

    Beide Blätterteigrollen entrollen und jeweils in 8 lange Dreiecke schneiden.

  4. Stern legen

    Auf einem mit Backpapier belegten Blech die Dreiecke sternförmig anordnen: Die breiten Seiten zeigen zur Mitte und überlappen sich, die Spitzen zeigen nach außen. In der Mitte bleibt ein Kreis von etwa 10 cm frei.

  5. Füllen

    Die Frischkäsecreme ringförmig auf den überlappenden Teil streichen und die Kirschen darauf verteilen.

  6. Kranz schließen

    Die Spitzen der Dreiecke über die Füllung klappen und unter dem inneren Rand feststecken. Die Füllung bleibt zwischen den Teigbögen sichtbar.

  7. Backen

    Den Kranz mit verquirltem Ei bestreichen und 25 bis 30 Minuten goldbraun backen. Etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Tipps & typische Fehler

  • Kirschen gut abtropfen lassen – Saft macht die Teigmitte weich.
  • Den Blätterteig bis zuletzt kühl halten, dann geht er besser auf.
  • Die Kirschen vor dem Auflegen in 1 TL Speisestärke wälzen, so binden sie restlichen Saft.
  • Den Kranz auf dem Backpapier vorsichtig auf ein Brett ziehen, solange er noch lauwarm ist.

Varianten

  • Mit Himbeeren: Tiefgekühlte Himbeeren unaufgetaut statt Kirschen verwenden.
  • Mit Schokolade: Gehackte Zartbitterschokolade über die Kirschen streuen.
  • Mit Mandeln: Den Kranz vor dem Backen mit Mandelblättchen bestreuen.
  • Mit Zimt: 1 TL Zimt unter die Frischkäsecreme rühren.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Am besten am Backtag genießen. Reste abgedeckt im Kühlschrank 1 bis 2 Tage lagern und vor dem Servieren 5 Minuten bei 180 °C aufbacken, damit der Teig wieder knusprig wird.

Passt gut dazu

  • Kaffee oder Cappuccino
  • Vanillesoße
  • Schlagsahne
  • Glühwein oder Kinderpunsch

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Milch, Ei. Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

Einfache Formatierung möglich (Markdown: **fett**, *kursiv*, Links). HTML wird automatisch entfernt.

Noch keine Kommentare — sei die erste Person, die etwas schreibt!

Illustration: runder Obstkuchen

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln – aus der Springform

Zwetschgen, Zimt und Butterstreusel – im Spätsommer und Herbst gibt es kaum einen besseren Kuchen. Hier passt er in eine Springform. Der Boden bekommt Vanillepuddingpulver. Das Puddingpulver macht den Rührteig besonders zart und gibt ihm ein feines Vanillearoma. Darauf liegen halbierte, entsteinte Zwetschgen dicht an dicht. Die Streuseldecke aus Mehl, Butter, Zucker und reichlich Zimt wird beim Backen goldbraun und knusprig, während die Früchte darunter saftig schmoren. Die Zwetschgen kommen mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. So bleibt der Saft in den Fruchthälften und läuft nicht in den Boden, der sonst matschig würde. Wer im Winter backt, greift zu tiefgefrorenen Zwetschgen – sie werden gefroren aufgelegt. Lauwarm mit Schlagsahne serviert ist der Kuchen am besten. Er hält sich aber auch zwei bis drei Tage frisch.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit Plätzchen

Orangensterne mit Vanille – fruchtige Butterplätzchen mit Glasur

Orangenduft gehört zum Advent wie Kerzenschein. Diese Sterne tragen ihn im Teig und in der Glasur. Vanille rundet das Aroma ab. Frisch abgeriebene Orangenschale steckt voller ätherischer Öle und gibt dem Mürbeteig ein intensives, natürliches Aroma. Nach dem Backen bekommen die Sterne eine dünne Glasur aus Puderzucker und Orangensaft, die leicht säuerlich schmeckt und die Kekse glänzen lässt. Beim Abreiben ist Sorgfalt gefragt: Nur die orangefarbene Schicht verwenden. Die weiße Haut darunter ist bitter und überträgt diesen Geschmack auf das Gebäck. Eine feine Reibe oder ein Zestenreißer sind ideal. Unbehandelte Bio-Orangen sind Pflicht, da die Schale mitgegessen wird. Rund 30 Sterne ergeben die Menge. Sie passen hervorragend neben schokoladige Plätzchen und bringen Frische auf den Teller.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit verschiedenen Keksen

Fünf Plätzchen aus einem Teig – Vielfalt für die Keksdose

Fünf verschiedene Sorten, aber nur einmal kneten: Dieser Trick spart in der Adventszeit Stunden. Ein großer Mürbeteig wird einfach geteilt. Am Ende steht ein bunter Teller mit rund 60 Keksen. Aus der ersten Portion werden klassische Ausstecher, die zweite bekommt Marmeladenfenster, die dritte wird zu Talern mit Schokoladenüberzug. Portion vier wird in Kokosraspeln gewälzt, Portion fünf mit gehackten Nüssen gekrönt. So entsteht Abwechslung in Form, Farbe und Geschmack – ohne fünf Rezepte abzuarbeiten. Weil alle Sorten zusammen gebacken werden, sollten sie ungefähr gleich dick sein. Dünne Formen werden sonst schneller dunkel als dicke Taler. Wer unterschiedliche Stärken möchte, backt die Bleche getrennt und behält die Farbe im Blick. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und bis zu drei Tage im Kühlschrank lagern. Verziert wird erst, wenn die Kekse vollständig kalt sind.

⏱ 120 Min.Mittel
Illustration: Teller mit gefüllten Keksen

Eierlikör-Sterne mit Cremefüllung – gefüllte Weihnachtskekse

Eierlikör gehört für viele zur Adventszeit dazu – hier steckt er in einer zarten Creme zwischen zwei Sternen. Ein Plätzchen für Erwachsene. Die Füllung kommt erst kurz vor dem Servieren hinein. Die Sterne bestehen aus einem schlichten, buttrigen Mürbeteig. Erst die Füllung macht sie besonders: Frischkäse, Eierlikör und Puderzucker werden zu einer glatten, leicht vanilligen Creme gerührt. Zwischen zwei Sternen ergibt das ein kleines Törtchen mit samtigem Kern. Weil die Creme Feuchtigkeit abgibt, weichen die Kekse mit der Zeit durch. Deshalb werden sie nur sparsam gefüllt und erst kurz vor dem Servieren zusammengesetzt. Die ungefüllten Sterne halten in der Dose wochenlang, die Creme lässt sich im Kühlschrank einige Tage vorbereiten. Durch den Alkohol und den Frischkäse gehören die fertigen Doppelkekse in den Kühlschrank und sind nichts für Kinderhände. Für die Kleinen lässt sich ein Teil der Creme mit Vanillepudding statt Likör anrühren.

⏱ 100 Min.Mittel