Kuchen & Torten

Klassische deutsche Kuchen und Torten zum Nachbacken.

Illustration: Torte mit heller Creme

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Weihnachtlicher Zimt-Käsekuchen ohne Backen mit Haferkeksboden

Dieser Zimt-Käsekuchen bringt Weihnachtsstimmung auf die Kaffeetafel. Er wird nicht gebacken, sondern nur gekühlt. Ein Haferkeksboden und eine Zimtcreme machen ihn besonders. Die Creme besteht aus Magerquark, Frischkäse und geschlagener Sahne. Quark macht sie leicht und frisch, Frischkäse cremig, und die Sahne sorgt für Luftigkeit. Ein Teelöffel Zimt verleiht dem Kuchen das typisch weihnachtliche Aroma, ohne aufdringlich zu sein. Der Boden aus Haferkeksen bringt eine leicht nussige, knusprige Note. Wichtig ist, dass die Füllung nicht warm auf den Keksboden kommt. Der Boden wird sonst weich und verliert seine Knusprigkeit. Am besten den Boden zuerst kühlen und alle Zutaten für die Creme direkt aus dem Kühlschrank verwenden. Mindestens vier Stunden Kühlzeit sind nötig, damit die Creme fest wird. Wer den Kuchen am Vortag zubereitet, hat am Festtag weniger Arbeit. Mit etwas Zimt bestäubt oder mit Sternanis dekoriert, sieht er besonders festlich aus.

⏱ 25 Min.Einfach
Illustration: Torte mit heller Creme

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Bananentorte mit Vanillecreme – Kühlschranktorte mit Keksboden

Diese Bananentorte kommt ohne Backofen aus und schmeckt wie aus der Konditorei. Ein Keksboden trägt Bananen, Vanillecreme und Sahne. Sie braucht nur etwas Kühlzeit. Die Vanillecreme wird selbst gekocht: Milch, Speisestärke, Zucker und Eigelb ergeben einen dicken, cremigen Pudding mit vollem Vanillegeschmack. Er wird auf die Bananenscheiben gestrichen, die auf dem Butterkeksboden liegen. Zum Schluss kommt eine Schicht geschlagene Sahne darüber. Damit sich auf dem Pudding beim Abkühlen keine Haut bildet, wird er direkt an der Oberfläche mit Frischhaltefolie abgedeckt. So bleibt er glatt und lässt sich gut verstreichen. Er sollte lauwarm sein, wenn er auf die Bananen kommt – nicht mehr heiß, aber noch streichfähig. Die Torte braucht mindestens drei Stunden im Kühlschrank, damit die Schichten fest werden. Am besten bereitet man sie am Vortag zu. Aus einer Springform mit 24 cm Durchmesser entstehen etwa 12 Stücke.

⏱ 50 Min.Mittel
Illustration: Blechkuchen in Stücken

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Schwarzwälder Puddingkuchen vom Blech – mit Kirschen und Schokolade

Der Schwarzwälder Puddingkuchen ist die unkomplizierte Schwester der Kirschtorte. Statt Sahne trägt er eine dicke Schicht Vanillepudding. Dazu kommen Sauerkirschen und eine Decke aus Schokolade. Der Boden ist ein saftiger Schokoladenrührteig mit Öl und Milch. Öl statt Butter hält den Kuchen besonders lange feucht, und der Teig ist im Handumdrehen gerührt. Nach dem Backen und Auskühlen wird er mit frisch gekochtem Vanillepudding bestrichen, mit Kirschen belegt und zum Schluss mit geschmolzener Schokolade überzogen. Für saubere Schichten sind zwei Dinge wichtig. Der Boden muss vollständig ausgekühlt sein, bevor der Pudding darauf kommt. Und die Kirschen sollten gut abgetropft sein, sonst verwässert der Saft den Pudding. Der Pudding selbst wird am besten noch warm aufgestrichen und dann gekühlt. Ein Blech ergibt etwa 20 Stücke. Der Kuchen ist ideal für Geburtstage, Vereinsfeste oder den Familienkaffee am Sonntag – und er schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser.

⏱ 65 Min.Mittel
Illustration: Blechkuchen in Stücken mit Streuseln

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Schwarzwälder Kirschtorte vom Blech – einfach für viele Gäste

Die Schwarzwälder Kirschtorte ist der berühmteste deutsche Tortenklassiker. Vom Blech gelingt sie viel einfacher als im Tortenring. Und sie reicht für eine große Kaffeetafel. Statt mehrerer Biskuitböden, die geschnitten und geschichtet werden müssen, gibt es hier einen einzigen Schokoladenbiskuit vom Blech. Darauf kommen gut abgetropfte Sauerkirschen, eine dicke Schicht stabilisierte Sahne und zum Schluss Schokoraspel. So entstehen etwa 20 Stücke, die genau nach Schwarzwälder Kirschtorte schmecken. Für den lockeren Biskuit werden Eier und Zucker lange schaumig geschlagen, bis die Masse hell und dick ist. Mehl, Kakao und Backpulver werden nur vorsichtig untergehoben, damit die Luft im Teig bleibt. Wer mag, beträufelt den Boden traditionell mit etwas Kirschwasser. Ganz wichtig ist das vollständige Auskühlen des Bodens. Warme Krume lässt die Sahne schmelzen und zerlaufen. Am besten den Boden einige Stunden vorher oder am Vortag backen und den Kuchen dann in Ruhe fertigstellen.

⏱ 55 Min.Mittel
Illustration: Hefeschnecken mit Spiralmuster auf einem Teller

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Apfelschnecken mit Zimt – fluffiges Hefegebäck mit Apfelfüllung

Apfelschnecken mit Zimt verbinden zwei Klassiker: die fluffige Zimtschnecke und den saftigen Apfelkuchen. Ein weicher Hefeteig wird ausgerollt, mit fein gewürfelten Äpfeln und Zimt belegt, aufgerollt und in Scheiben geschnitten. Im Ofen gehen die Schnecken noch einmal auf und duften herrlich nach Apfel und Zimt. Der Hefeteig ist unkompliziert: Mehl, Trockenhefe, Zucker, lauwarme Milch, Butter und ein Ei werden zu einem weichen Teig geknetet, der etwa eine Stunde gehen darf. Lauwarme Milch ist wichtig – zu heiße Milch schadet der Hefe, zu kalte verlangsamt das Aufgehen. Beim Belegen kommt es auf die Apfelstücke an. Sie sollten klein geschnitten und nicht zu dick aufgelegt werden. Große Stücke lockern die Schnecken beim Aufrollen, und die Rolle lässt sich schlechter schneiden. Ein Rand ohne Füllung hilft, die Rolle gut zu verschließen. Aus dem Teig entstehen etwa 16 Schnecken. Sie schmecken lauwarm am besten, gern mit einem einfachen Zuckerguss oder etwas Vanillesoße. Am nächsten Tag lassen sie sich kurz im Ofen aufbacken.

⏱ 55 Min.Mittel
Illustration: Torte mit cremiger Füllung, Keksboden und Kirschen obenauf

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Mascarpone-Kuchen ohne Backen – cremige Torte mit Keksboden

Für die Adventskaffeetafel oder einen Geburtstag lässt sich dieser Mascarpone-Kuchen in aller Ruhe vorbereiten – und der Backofen bleibt dabei kalt. Ein knuspriger Boden aus Schokokeksen und Butter trägt eine luftige Creme aus Mascarpone, Schlagsahne und Puderzucker. Zum Schluss kommt geraspelte Zartbitterschokolade obendrauf, die einen schönen Kontrast zur hellen Creme bildet. Der Kuchen braucht vor allem Zeit im Kühlschrank. Mindestens vier Stunden, besser über Nacht, sollte er durchziehen. In dieser Zeit wird die Creme fest genug, um saubere Stücke zu schneiden, und der Keksboden verbindet sich mit der Butter zu einer stabilen Basis. Gerade diese klaren Schichten machen jedes Stück auf dem Teller besonders einladend. Weil die Creme ohne Gelatine auskommt, schmeckt sie besonders mild und cremig. Damit sie trotzdem gut hält, ist es wichtig, die Sahne wirklich steif zu schlagen und den Mascarpone nur kurz glatt zu rühren. Zu langes Rühren macht Mascarpone flüssig. Das Rezept ist für eine Springform mit 24 cm Durchmesser berechnet und ergibt etwa 12 Stücke. Da es am Vortag zubereitet werden kann, ist es ideal, wenn Gäste kommen und man am Festtag selbst entspannt bleiben möchte.

⏱ 30 Min.Einfach
Illustration einer hellen Schmandtorte mit Pfirsichstücken auf Keksboden

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Pfirsich-Schmandtorte ohne Backen – fruchtig mit Keksboden

Fruchtig, cremig und ganz ohne Ofen: Diese Pfirsich-Schmandtorte gelingt wirklich jedem. Ein Keksboden, eine leichte Schmandcreme und saftige Pfirsiche – mehr braucht es nicht. Kühlschranktorten sind ideal, wenn man Gäste erwartet und keine Zeit für aufwendiges Backen hat. Die Torte wird am Vortag oder am Morgen zubereitet und wartet dann im Kühlschrank, bis der Kaffeetisch gedeckt ist. Sie schmeckt kalt am besten und ist deshalb auch an warmen Tagen eine angenehme Erfrischung. Schmand gibt der Creme eine feine Säure, die wunderbar zu den süßen Pfirsichen passt. Geschlagene Sahne macht sie luftig, und etwas Gelatine sorgt dafür, dass sich die Torte sauber schneiden lässt. Dosenpfirsiche sind das ganze Jahr verfügbar und haben eine gleichbleibende Süße. Der Boden aus Butterkeksen und Butter ist schnell gemacht. Wichtig ist, ihn fest anzudrücken, damit er beim Schneiden nicht zerbröselt. Ein Glas mit flachem Boden hilft dabei. Wer mag, garniert die Torte mit Pfirsichspalten, etwas Minze oder einem Tortenguss aus dem Pfirsichsaft. So wird aus einem einfachen Rezept ein echter Hingucker.

⏱ 30 Min.Einfach
Illustration eines Apfelkuchens aus der Springform mit karamellisierten Zimtäpfeln

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Apfelkuchen aus Pfanne und Ofen – mit angeschwitzten Zimtäpfeln

Erst in die Pfanne, dann in den Ofen: So bekommt dieser Apfelkuchen sein feines Aroma. Die Äpfel werden kurz in Butter angeschwitzt und danach mit einem lockeren Zimtteig gebacken. Das Anschwitzen ist der kleine Trick, der den Unterschied macht. Die Apfelstücke verlieren einen Teil ihrer Flüssigkeit, bevor sie in den Teig kommen, und die Butter bringt leichte Röstnoten. Dadurch wird der Boden nicht matschig, und der Kuchen schmeckt nach Bratapfel, obwohl er nur rund eine Stunde Arbeit inklusive Backzeit braucht. Der Teig selbst ist ein klassischer Rührteig aus Eiern, Zucker, Milch, Mehl und Backpulver. Er ist bewusst etwas flüssiger, damit er sich beim Backen um die Äpfel legt und eine saftige Krume bildet. Ein Teelöffel Zimt reicht, um dem Ganzen eine warme, herbstliche Note zu geben, ohne die Frucht zu überdecken. Für diesen Kuchen eignen sich leicht säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn am besten. Sie behalten beim kurzen Anbraten ihre Form und bringen genug Frische mit. Sehr mehlige Äpfel zerfallen dagegen schnell und verschwinden später in der Krume. Der Apfelkuchen aus Pfanne und Ofen passt zum Sonntagskaffee genauso wie zum spontanen Besuch unter der Woche. Lauwarm mit etwas Sahne oder Vanillesoße ist er ein echter Klassiker aus Omas Küche.

⏱ 60 Min.Einfach
Illustration: runder Obstkuchen

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Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln – aus der Springform

Zwetschgen, Zimt und Butterstreusel – im Spätsommer und Herbst gibt es kaum einen besseren Kuchen. Hier passt er in eine Springform. Der Boden bekommt Vanillepuddingpulver. Das Puddingpulver macht den Rührteig besonders zart und gibt ihm ein feines Vanillearoma. Darauf liegen halbierte, entsteinte Zwetschgen dicht an dicht. Die Streuseldecke aus Mehl, Butter, Zucker und reichlich Zimt wird beim Backen goldbraun und knusprig, während die Früchte darunter saftig schmoren. Die Zwetschgen kommen mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. So bleibt der Saft in den Fruchthälften und läuft nicht in den Boden, der sonst matschig würde. Wer im Winter backt, greift zu tiefgefrorenen Zwetschgen – sie werden gefroren aufgelegt. Lauwarm mit Schlagsahne serviert ist der Kuchen am besten. Er hält sich aber auch zwei bis drei Tage frisch.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit Plätzchen

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Orangensterne mit Vanille – fruchtige Butterplätzchen mit Glasur

Orangenduft gehört zum Advent wie Kerzenschein. Diese Sterne tragen ihn im Teig und in der Glasur. Vanille rundet das Aroma ab. Frisch abgeriebene Orangenschale steckt voller ätherischer Öle und gibt dem Mürbeteig ein intensives, natürliches Aroma. Nach dem Backen bekommen die Sterne eine dünne Glasur aus Puderzucker und Orangensaft, die leicht säuerlich schmeckt und die Kekse glänzen lässt. Beim Abreiben ist Sorgfalt gefragt: Nur die orangefarbene Schicht verwenden. Die weiße Haut darunter ist bitter und überträgt diesen Geschmack auf das Gebäck. Eine feine Reibe oder ein Zestenreißer sind ideal. Unbehandelte Bio-Orangen sind Pflicht, da die Schale mitgegessen wird. Rund 30 Sterne ergeben die Menge. Sie passen hervorragend neben schokoladige Plätzchen und bringen Frische auf den Teller.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit verschiedenen Keksen

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Fünf Plätzchen aus einem Teig – Vielfalt für die Keksdose

Fünf verschiedene Sorten, aber nur einmal kneten: Dieser Trick spart in der Adventszeit Stunden. Ein großer Mürbeteig wird einfach geteilt. Am Ende steht ein bunter Teller mit rund 60 Keksen. Aus der ersten Portion werden klassische Ausstecher, die zweite bekommt Marmeladenfenster, die dritte wird zu Talern mit Schokoladenüberzug. Portion vier wird in Kokosraspeln gewälzt, Portion fünf mit gehackten Nüssen gekrönt. So entsteht Abwechslung in Form, Farbe und Geschmack – ohne fünf Rezepte abzuarbeiten. Weil alle Sorten zusammen gebacken werden, sollten sie ungefähr gleich dick sein. Dünne Formen werden sonst schneller dunkel als dicke Taler. Wer unterschiedliche Stärken möchte, backt die Bleche getrennt und behält die Farbe im Blick. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und bis zu drei Tage im Kühlschrank lagern. Verziert wird erst, wenn die Kekse vollständig kalt sind.

⏱ 120 Min.Mittel
Illustration: Teller mit gefüllten Keksen

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Eierlikör-Sterne mit Cremefüllung – gefüllte Weihnachtskekse

Eierlikör gehört für viele zur Adventszeit dazu – hier steckt er in einer zarten Creme zwischen zwei Sternen. Ein Plätzchen für Erwachsene. Die Füllung kommt erst kurz vor dem Servieren hinein. Die Sterne bestehen aus einem schlichten, buttrigen Mürbeteig. Erst die Füllung macht sie besonders: Frischkäse, Eierlikör und Puderzucker werden zu einer glatten, leicht vanilligen Creme gerührt. Zwischen zwei Sternen ergibt das ein kleines Törtchen mit samtigem Kern. Weil die Creme Feuchtigkeit abgibt, weichen die Kekse mit der Zeit durch. Deshalb werden sie nur sparsam gefüllt und erst kurz vor dem Servieren zusammengesetzt. Die ungefüllten Sterne halten in der Dose wochenlang, die Creme lässt sich im Kühlschrank einige Tage vorbereiten. Durch den Alkohol und den Frischkäse gehören die fertigen Doppelkekse in den Kühlschrank und sind nichts für Kinderhände. Für die Kleinen lässt sich ein Teil der Creme mit Vanillepudding statt Likör anrühren.

⏱ 100 Min.Mittel