Schwarzwälder Puddingkuchen vom Blech – mit Kirschen und Schokolade

Der Schwarzwälder Puddingkuchen ist die unkomplizierte Schwester der Kirschtorte. Statt Sahne trägt er eine dicke Schicht Vanillepudding. Dazu kommen Sauerkirschen und eine Decke aus Schokolade. Der Boden ist ein saftiger Schokoladenrührteig mit Öl und Milch. Öl statt Butter hält den Kuchen besonders lange feucht, und der Teig ist im Handumdrehen gerührt. Nach dem Backen und Auskühlen wird er mit frisch gekochtem Vanillepudding bestrichen, mit Kirschen belegt und zum Schluss mit geschmolzener Schokolade überzogen. Für saubere Schichten sind zwei Dinge wichtig. Der Boden muss vollständig ausgekühlt sein, bevor der Pudding darauf kommt. Und die Kirschen sollten gut abgetropft sein, sonst verwässert der Saft den Pudding. Der Pudding selbst wird am besten noch warm aufgestrichen und dann gekühlt. Ein Blech ergibt etwa 20 Stücke. Der Kuchen ist ideal für Geburtstage, Vereinsfeste oder den Familienkaffee am Sonntag – und er schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser.

Illustration: Blechkuchen in Stücken
Zubereitungszeit
40 Min.
Koch-/Backzeit
25 Min.
Gesamtzeit
65 Min.
Portionen
20
Schwierigkeitsgrad
Mittel

Zutaten für 20 Portionen

Für den Boden

  • Eier (Größe M)4
  • Zucker200 g
  • neutrales Öl150 ml
  • Milch150 ml
  • Weizenmehl (Type 405)250 g
  • Backkakao50 g
  • Backpulver1 Pck.

Für Pudding und Belag

  • Milch1 l
  • Vanillepuddingpulver2 Pck.
  • Zucker (für den Pudding)80 g
  • Sauerkirschen (Abtropfgewicht ca. 350 g)1 Glas
  • Zartbitterschokolade200 g
  • Kokosfett1 EL

Zubereitung

  1. Teig rühren

    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier und Zucker schaumig schlagen, Öl und Milch einrühren. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und unterheben.

  2. Backen

    Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und 20 bis 25 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen.

  3. Pudding kochen

    Den Pudding nach Packungsangabe mit 1 l Milch und Zucker kochen.

  4. Pudding auftragen

    Den heißen Pudding auf dem kalten Boden verteilen und glatt streichen.

  5. Kirschen verteilen

    Die gut abgetropften Kirschen gleichmäßig auf den Pudding legen. Den Kuchen 1 Stunde kühlen.

  6. Schokolade

    Schokolade mit Kokosfett schmelzen, über den Kuchen gießen, verstreichen und fest werden lassen. Mindestens 1 weitere Stunde kühlen.

Tipps & typische Fehler

  • Kirschen gut abtropfen lassen und den Boden auskühlen – sonst verwässern die Schichten.
  • Den Pudding warm aufstreichen, dann verbindet er sich mit dem Boden.
  • Mit einem heißen Messer schneiden, damit die Schokoschicht nicht bricht.
  • Einen Backrahmen verwenden, wenn das Blech keinen hohen Rand hat.

Varianten

  • Mit Sahne: Statt Schokolade eine Schicht Sahne und Schokoraspel.
  • Mit Schmand: Unter den Pudding 200 g Schmand rühren.
  • Mit Mandarinen: Kirschen durch Mandarinen ersetzen.
  • Mit Kirschwasser: Den Boden leicht beträufeln.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Im Kühlschrank 3 Tage haltbar. Abgedeckt lagern, damit der Pudding keine Gerüche annimmt.

Passt gut dazu

  • Kaffee
  • Schlagsahne
  • Kakao
  • Früchtetee

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Ei, Milch, Kann Spuren von Soja und Nüssen enthalten. Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

Einfache Formatierung möglich (Markdown: **fett**, *kursiv*, Links). HTML wird automatisch entfernt.

Noch keine Kommentare — sei die erste Person, die etwas schreibt!

Illustration eines saftigen Apfelkuchens mit goldener Kruste und Eierlikör

Apfel-Eierlikör-Kuchen – saftiger Rührkuchen mit fünf Äpfeln

Saftige Äpfel trifft cremigen Eierlikör: Dieser Kuchen ist ein Fest für die Kaffeetafel. Fünf Äpfel sorgen für Frucht, der Eierlikör für eine feine Vanillenote. Eierlikörkuchen ist ein Klassiker aus den Backbüchern unserer Großmütter. Er ist bekannt für seine saftige, weiche Krume. In diesem Rezept wird er mit reichlich Äpfeln kombiniert, die beim Backen Saft abgeben und den Kuchen noch feuchter machen. Der Teig ist ein klassischer Rührteig. Butter und Zucker werden cremig geschlagen, die Eier einzeln eingearbeitet und dann Eierlikör, Mehl und Backpulver untergehoben. Der Eierlikör macht den Teig flüssiger als üblich. Deshalb ist es wichtig, die Äpfel klein zu würfeln und den Kuchen wirklich durchbacken zu lassen. Säuerliche Äpfel wie Boskoop, Elstar oder Braeburn bilden den besten Kontrast zum süßen Likör. Sie behalten beim Backen etwas Biss und verteilen sich gleichmäßig im Teig. Beim Backen verfliegt ein Teil des Alkohols, aber nicht vollständig. Für Kinder kann der Eierlikör durch die gleiche Menge Milch mit einem Päckchen Vanillezucker ersetzt werden.

⏱ 75 Min.Einfach
Illustration eines Blechkuchens mit dunklem Schokoladenguss in Stücken

Gewürzkuchen vom Blech mit Schokoladenguss – saftig und weihnachtlich

Es duftet nach Weihnachten: Dieser Gewürzkuchen vom Blech ist saftig und einfach gemacht. Lebkuchengewürz im Teig, Schokolade obendrauf – fertig ist der Adventsklassiker. Gewürzkuchen ist ein traditioneller Kuchen der Winterzeit. Er erinnert an Lebkuchen, ist aber viel weicher und saftiger. Dieses Rezept wird mit Öl und Milch gebacken und ist deshalb ein schneller Rührkuchen, der ohne Butter auskommt. Das Lebkuchengewürz enthält meist Zimt, Nelken, Piment, Koriander, Muskat und Ingwer. Es gibt dem Kuchen seine warme, würzige Note. Dabei gilt: lieber sparsam dosieren. Zu viel Gewürz kann bitter schmecken und den Schokoladengeschmack überdecken. Ein Blech ergibt rund 24 Stücke und ist damit ideal für Adventsfeiern, Weihnachtsmärkte im Verein oder den Kaffeetisch mit der Familie. Der Kuchen wird nach dem Backen vollständig ausgekühlt und dann mit geschmolzener Zartbitterschokolade überzogen. Wer mag, verziert den Guss mit gehackten Nüssen, Zuckersternen oder einem Hauch Puderzucker. Der Gewürzkuchen schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser, wenn sich die Aromen verbunden haben.

⏱ 45 Min.Einfach
Illustration eines dunklen Gugelhupfs mit Haselnüssen und Puderzucker

Saftiger Haselnuss-Kaffeekuchen – Schoko-Nuss-Gugelhupf für die Kaffeetafel

Ein Kuchen für die Kaffeetafel: dunkel, saftig und mit feinem Haselnussaroma. Der Name verrät den Anlass – Kaffee ist im Teig nicht enthalten. Kaffeekuchen nennt man im Deutschen traditionell Kuchen, die zum Nachmittagskaffee gereicht werden. Dieser Gugelhupf ist ein typisches Beispiel: ein klassischer Rührkuchen aus Butter, Zucker, Eiern und Mehl, verfeinert mit Kakao und gemahlenen Haselnüssen. Er ist unkompliziert, hält sich gut und schmeckt jedem. Die Milch im Teig sorgt für eine weiche, saftige Krume. Der Kakao macht den Kuchen schön dunkel und schokoladig, die Haselnüsse bringen ein mildes, nussiges Aroma. Die Zuckermenge ist bewusst moderat, sodass der Kuchen nicht zu süß wird. Beim Rühren gilt die bekannte Regel: Butter und Zucker lange cremig schlagen, die Eier einzeln einarbeiten und die trockenen Zutaten zum Schluss nur kurz unterheben. So wird der Gugelhupf locker und bekommt eine gleichmäßige Struktur. Wer möchte, ergänzt einen Espresso im Teig und macht den Namen damit wörtlich. Puderzucker oder eine Schokoladenglasur runden den Kuchen ab.

⏱ 75 Min.Einfach
Illustration eines Blechkuchens mit fächerförmig gelegten Apfelspalten

Einfacher Apfelkuchen vom Blech – mit Apfelspalten auf Rührteig

Goldene Apfelspalten auf lockerem Teig: Dieser Blechkuchen ist schnell gemacht und sieht schön aus. Ideal für das kleine Blech oder eine große Auflaufform. Apfelkuchen vom Blech ist praktisch, wenn mehrere Personen am Tisch sitzen. Er lässt sich einfach in Quadrate schneiden, gut transportieren und schmeckt warm wie kalt. Dieses Rezept ist für ein kleines Blech oder eine Form von etwa 30 × 20 cm berechnet und ergibt rund zwölf Stücke. Der Rührteig wird aus Butter, Zucker, Eiern, Milch, Mehl und Backpulver hergestellt. Er ist locker und bildet eine stabile Grundlage für die Äpfel. Die Apfelspalten werden in Reihen auf den Teig gelegt und nur leicht angedrückt. So bleibt die Oberfläche sichtbar und bekommt beim Backen schöne goldene Ränder. Für das Belegen eignen sich feste Äpfel, die beim Backen nicht zerfallen. Elstar, Braeburn oder Boskoop sind gute Wahl. Wer mag, bestreicht die Äpfel nach dem Backen mit etwas erwärmter Aprikosenkonfitüre – das gibt Glanz wie beim Bäcker. Ein Klassiker für den Herbst, der aber das ganze Jahr Freude macht.

⏱ 55 Min.Einfach