Orangensterne mit Vanille – fruchtige Butterplätzchen mit Glasur

Orangenduft gehört zum Advent wie Kerzenschein. Diese Sterne tragen ihn im Teig und in der Glasur. Vanille rundet das Aroma ab. Frisch abgeriebene Orangenschale steckt voller ätherischer Öle und gibt dem Mürbeteig ein intensives, natürliches Aroma. Nach dem Backen bekommen die Sterne eine dünne Glasur aus Puderzucker und Orangensaft, die leicht säuerlich schmeckt und die Kekse glänzen lässt. Beim Abreiben ist Sorgfalt gefragt: Nur die orangefarbene Schicht verwenden. Die weiße Haut darunter ist bitter und überträgt diesen Geschmack auf das Gebäck. Eine feine Reibe oder ein Zestenreißer sind ideal. Unbehandelte Bio-Orangen sind Pflicht, da die Schale mitgegessen wird. Rund 30 Sterne ergeben die Menge. Sie passen hervorragend neben schokoladige Plätzchen und bringen Frische auf den Teller.

Illustration: Teller mit Plätzchen
Zubereitungszeit
40 Min.
Koch-/Backzeit
11 Min.
Gesamtzeit
90 Min.
Portionen
30
Schwierigkeitsgrad
Einfach

Zutaten für 30 Portionen

Für den Teig

  • Weizenmehl (Type 405)300 g
  • kalte Butter200 g
  • Zucker100 g
  • Ei (Größe M)1
  • Bio-Orange (Abrieb und Saft)1
  • Vanillezucker1 TL

Für die Glasur

  • Puderzucker100 g
  • Orangensaft2–3 EL

Zubereitung

  1. Orange vorbereiten

    Die Orange heiß waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.

  2. Teig kneten

    Butter, Zucker, Ei, Orangenabrieb, Vanillezucker und Mehl rasch verkneten. 30 Minuten kühlen.

  3. Ausstechen

    Den Ofen auf 175 °C vorheizen. Teig 4 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen.

  4. Backen

    9 bis 11 Minuten backen, bis die Ränder hell golden sind. Auskühlen lassen.

  5. Glasur

    Puderzucker mit so viel Orangensaft verrühren, dass eine dünne Glasur entsteht.

  6. Glasieren

    Die kalten Sterne dünn bestreichen und trocknen lassen.

Tipps & typische Fehler

  • Nur die orange Schale fein abreiben – weiße Haut macht die Plätzchen bitter.
  • Glasur erst auf kalte Sterne geben.
  • Etwas Orangenabrieb auf die feuchte Glasur streuen.
  • Für intensivere Farbe eine Prise Kurkuma in die Glasur.

Varianten

  • Mit Schokolade: Statt Glasur Zartbitterschokolade.
  • Mit Zitrone: Zitrone statt Orange.
  • Mit Kardamom: Eine Prise im Teig.
  • Mit Mandeln: Gehobelte Mandeln auf die Glasur.

Aufbewahrung & Aufwärmen

In der Blechdose 3 Wochen. Glasur vollständig trocknen lassen, bevor die Sterne geschichtet werden.

Passt gut dazu

  • Earl-Grey-Tee
  • Kaffee
  • Glühwein
  • Kakao

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Ei, Milch. Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

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Illustration: runder Obstkuchen

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln – aus der Springform

Zwetschgen, Zimt und Butterstreusel – im Spätsommer und Herbst gibt es kaum einen besseren Kuchen. Hier passt er in eine Springform. Der Boden bekommt Vanillepuddingpulver. Das Puddingpulver macht den Rührteig besonders zart und gibt ihm ein feines Vanillearoma. Darauf liegen halbierte, entsteinte Zwetschgen dicht an dicht. Die Streuseldecke aus Mehl, Butter, Zucker und reichlich Zimt wird beim Backen goldbraun und knusprig, während die Früchte darunter saftig schmoren. Die Zwetschgen kommen mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. So bleibt der Saft in den Fruchthälften und läuft nicht in den Boden, der sonst matschig würde. Wer im Winter backt, greift zu tiefgefrorenen Zwetschgen – sie werden gefroren aufgelegt. Lauwarm mit Schlagsahne serviert ist der Kuchen am besten. Er hält sich aber auch zwei bis drei Tage frisch.

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Illustration: Teller mit verschiedenen Keksen

Fünf Plätzchen aus einem Teig – Vielfalt für die Keksdose

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Illustration: Teller mit gefüllten Keksen

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