Fünf Plätzchen aus einem Teig – Vielfalt für die Keksdose

Fünf verschiedene Sorten, aber nur einmal kneten: Dieser Trick spart in der Adventszeit Stunden. Ein großer Mürbeteig wird einfach geteilt. Am Ende steht ein bunter Teller mit rund 60 Keksen. Aus der ersten Portion werden klassische Ausstecher, die zweite bekommt Marmeladenfenster, die dritte wird zu Talern mit Schokoladenüberzug. Portion vier wird in Kokosraspeln gewälzt, Portion fünf mit gehackten Nüssen gekrönt. So entsteht Abwechslung in Form, Farbe und Geschmack – ohne fünf Rezepte abzuarbeiten. Weil alle Sorten zusammen gebacken werden, sollten sie ungefähr gleich dick sein. Dünne Formen werden sonst schneller dunkel als dicke Taler. Wer unterschiedliche Stärken möchte, backt die Bleche getrennt und behält die Farbe im Blick. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und bis zu drei Tage im Kühlschrank lagern. Verziert wird erst, wenn die Kekse vollständig kalt sind.

Illustration: Teller mit verschiedenen Keksen
Zubereitungszeit
60 Min.
Koch-/Backzeit
12 Min.
Gesamtzeit
120 Min.
Portionen
60
Schwierigkeitsgrad
Mittel

Zutaten für 60 Portionen

Für den Grundteig (ca. 60 Stück)

  • Weizenmehl (Type 405)500 g
  • kalte Butter300 g
  • Zucker200 g
  • Eier (Größe M)2
  • Vanillezucker1 Pck.

Zum Verzieren

  • Marmelade100 g
  • Schokolade100 g
  • Kokosraspel50 g
  • gehackte Nüsse50 g
  • Eiweiß zum Bestreichen1

Zubereitung

  1. Teig kneten

    Mehl, Butter, Zucker, Eier und Vanillezucker rasch verkneten, in fünf Portionen teilen und 30 Minuten kühlen.

  2. Ausstecher und Fenster

    Ofen auf 175 °C vorheizen. Portion 1 ausrollen und Formen ausstechen. Portion 2 zu Kreisen und Deckeln mit Loch ausstechen.

  3. Schoko- und Kokostaler

    Portion 3 zu Talern formen. Portion 4 zu Kugeln rollen, mit Eiweiß bestreichen, in Kokos wälzen und flach drücken.

  4. Nusstaler

    Portion 5 zu Talern formen, mit Eiweiß bestreichen und mit Nüssen bestreuen.

  5. Backen

    Je nach Dicke 8 bis 12 Minuten backen und auskühlen lassen.

  6. Verzieren

    Fensterplätzchen mit Marmelade zusammensetzen, Schokotaler zur Hälfte in geschmolzene Schokolade tauchen.

Tipps & typische Fehler

  • Alle Sorten ungefähr gleich dick ausrollen – dünne Formen werden schneller dunkel als dicke.
  • Teigportionen einzeln aus dem Kühlschrank holen.
  • Gleiche Sorten auf ein Blech legen, das erleichtert die Backzeitkontrolle.
  • Erst verzieren, wenn die Kekse ganz kalt sind.

Varianten

  • Mit Zimt: Eine Portion mit Zimt verkneten.
  • Mit Kakao: Eine Portion mit Kakao färben.
  • Mit Zitrone: Eine Portion mit Zitronenabrieb aromatisieren.
  • Mit Streuseln: Bunte Zuckerstreusel auf die Ausstecher.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Sorten getrennt in Blechdosen lagern; trockene Sorten halten 3 bis 4 Wochen, Marmeladenplätzchen etwas kürzer.

Passt gut dazu

  • Kaffee
  • Tee
  • Glühwein
  • Kakao

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Ei, Milch, Schalenfrüchte. Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

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Illustration: runder Obstkuchen

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln – aus der Springform

Zwetschgen, Zimt und Butterstreusel – im Spätsommer und Herbst gibt es kaum einen besseren Kuchen. Hier passt er in eine Springform. Der Boden bekommt Vanillepuddingpulver. Das Puddingpulver macht den Rührteig besonders zart und gibt ihm ein feines Vanillearoma. Darauf liegen halbierte, entsteinte Zwetschgen dicht an dicht. Die Streuseldecke aus Mehl, Butter, Zucker und reichlich Zimt wird beim Backen goldbraun und knusprig, während die Früchte darunter saftig schmoren. Die Zwetschgen kommen mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. So bleibt der Saft in den Fruchthälften und läuft nicht in den Boden, der sonst matschig würde. Wer im Winter backt, greift zu tiefgefrorenen Zwetschgen – sie werden gefroren aufgelegt. Lauwarm mit Schlagsahne serviert ist der Kuchen am besten. Er hält sich aber auch zwei bis drei Tage frisch.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit Plätzchen

Orangensterne mit Vanille – fruchtige Butterplätzchen mit Glasur

Orangenduft gehört zum Advent wie Kerzenschein. Diese Sterne tragen ihn im Teig und in der Glasur. Vanille rundet das Aroma ab. Frisch abgeriebene Orangenschale steckt voller ätherischer Öle und gibt dem Mürbeteig ein intensives, natürliches Aroma. Nach dem Backen bekommen die Sterne eine dünne Glasur aus Puderzucker und Orangensaft, die leicht säuerlich schmeckt und die Kekse glänzen lässt. Beim Abreiben ist Sorgfalt gefragt: Nur die orangefarbene Schicht verwenden. Die weiße Haut darunter ist bitter und überträgt diesen Geschmack auf das Gebäck. Eine feine Reibe oder ein Zestenreißer sind ideal. Unbehandelte Bio-Orangen sind Pflicht, da die Schale mitgegessen wird. Rund 30 Sterne ergeben die Menge. Sie passen hervorragend neben schokoladige Plätzchen und bringen Frische auf den Teller.

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Illustration: Teller mit gefüllten Keksen

Eierlikör-Sterne mit Cremefüllung – gefüllte Weihnachtskekse

Eierlikör gehört für viele zur Adventszeit dazu – hier steckt er in einer zarten Creme zwischen zwei Sternen. Ein Plätzchen für Erwachsene. Die Füllung kommt erst kurz vor dem Servieren hinein. Die Sterne bestehen aus einem schlichten, buttrigen Mürbeteig. Erst die Füllung macht sie besonders: Frischkäse, Eierlikör und Puderzucker werden zu einer glatten, leicht vanilligen Creme gerührt. Zwischen zwei Sternen ergibt das ein kleines Törtchen mit samtigem Kern. Weil die Creme Feuchtigkeit abgibt, weichen die Kekse mit der Zeit durch. Deshalb werden sie nur sparsam gefüllt und erst kurz vor dem Servieren zusammengesetzt. Die ungefüllten Sterne halten in der Dose wochenlang, die Creme lässt sich im Kühlschrank einige Tage vorbereiten. Durch den Alkohol und den Frischkäse gehören die fertigen Doppelkekse in den Kühlschrank und sind nichts für Kinderhände. Für die Kleinen lässt sich ein Teil der Creme mit Vanillepudding statt Likör anrühren.

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Illustration: goldbrauner Kastenkuchen

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Zwei kleine Kastenkuchen aus einem Teig – einer für heute, einer für später. Quark und Kirschen machen sie besonders saftig. Ideal zum Teilen oder Einfrieren. Der Teig verbindet Butter, Zucker und fünf Eier mit einer großzügigen Portion Quark. Dadurch wird die Krume feucht und leicht, fast wie bei einem Käsekuchen, bleibt aber schnittfest. Die Kirschen bringen fruchtige Säure und rote Tupfen in jede Scheibe. Damit die Früchte nicht nach unten wandern, müssen sie gut abtropfen und leicht mit Mehl bestäubt werden. Das Mehl bindet die Restfeuchtigkeit und gibt den Kirschen Halt im Teig. Am Ende werden sie nur noch behutsam untergehoben. Kleine Kastenformen haben einen Vorteil: Die Kuchen backen gleichmäßiger durch als ein großer Laib. Einer wird angeschnitten, der andere wandert gut verpackt in den Gefrierschrank oder als Geschenk zu Freunden.

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