Zwölf Plätzchen aus einem Grundteig – die ganze Keksdose auf einmal

Ein Teig, zwölf Sorten: So füllt sich die Keksdose an einem einzigen Backnachmittag. Der Mürbeteig ist schnell geknetet – die Vielfalt entsteht erst beim Formen und Verzieren. Wer zur Adventszeit einen bunten Plätzchenteller möchte, muss nicht zwölf verschiedene Teige kneten. Ein guter Grundteig aus Mehl, Butter, Zucker, Eiern und Vanille lässt sich wunderbar abwandeln. Einmal mit Marmelade gefüllt, einmal in Schokolade getaucht, mit Nüssen bestreut oder in Kokos gewälzt – jede Portion bekommt ihren eigenen Charakter. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Zutaten und Abwasch. Gleichzeitig macht es Spaß, mit Kindern oder Freunden zu backen, weil jeder seine Lieblingssorte gestalten kann. Wichtig ist, den Teig gut zu kühlen und portionsweise zu verarbeiten. Was gerade nicht gebraucht wird, bleibt im Kühlschrank. So bleibt die Butter fest, und die Plätzchen behalten ihre Form. Die Mengenangabe reicht für etwa 80 Stück. Wer weniger braucht, halbiert das Rezept einfach. Die fertigen Plätzchen halten sich in Blechdosen mehrere Wochen und sind ein schönes Geschenk aus der eigenen Küche.

Illustration eines Tellers mit vielen verschiedenen Weihnachtsplätzchen
Zubereitungszeit
90 Min.
Koch-/Backzeit
12 Min.
Gesamtzeit
150 Min.
Portionen
80
Schwierigkeitsgrad
Mittel

Zutaten für 80 Portionen

Für den Grundteig

  • Mehl500 g
  • kalte Butter300 g
  • Zucker200 g
  • Eier2
  • Vanillezucker1 Päckchen
  • Salz1 Prise

Zum Füllen und Verzieren

  • Johannisbeer- oder Himbeermarmelade150 g
  • Zartbitterschokolade150 g
  • gehackte Haselnüsse oder Mandeln100 g
  • Kokosraspel60 g
  • Puderzucker, bunte Streusel, Zimtzucker

Zubereitung

  1. Grundteig kneten

    Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen. Kalte Butter in Stücken und die Eier zugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in vier Portionen teilen, flach drücken und in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten kühlen.

  2. Sorten planen

    Jede Teigportion ergibt drei Sorten: zum Beispiel Ausstecher mit Marmelade, Schokotaler, Nussecken-Kekse, Kokosmakronen-Kugeln, Zimtsterne aus Mürbeteig, Spitzbuben, Daumenabdruck-Plätzchen, Schokostangen, Vanilletaler, Streuselkekse, Puderzucker-Kugeln und bunte Streuselherzen.

  3. Formen

    Eine Portion auf bemehlter Fläche 3–4 mm dick ausrollen und ausstechen oder zu Kugeln und Stangen rollen. Kugeln in Kokos oder Nüssen wälzen, in Daumenabdrücke etwas Marmelade füllen.

  4. Nach Größe sortieren

    Die Plätzchen nach Größe und Dicke getrennt auf Bleche mit Backpapier legen, damit alle gleichmäßig backen.

  5. Backen

    Bei 175 °C Ober-/Unterhitze 8–12 Minuten backen, bis die Ränder hellgolden sind. Auf dem Blech kurz ruhen lassen, dann auf einem Gitter auskühlen.

  6. Verzieren

    Gleich große Ausstecher mit Marmelade zusammensetzen. Schokolade schmelzen und Taler oder Stangen zur Hälfte eintauchen. Mit Puderzucker, Streuseln oder Zimtzucker vollenden.

Tipps & typische Fehler

  • Vor dem Backen nach Größe sortieren – kleine Plätzchen werden früher fertig als große.
  • Den Teig immer nur portionsweise aus dem Kühlschrank holen.
  • Zwischen Backpapier ausrollen spart Mehl und hält den Teig zart.
  • Marmelade vor dem Füllen kurz aufkochen, dann wird sie fester.

Varianten

  • Einen Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen für nussigere Plätzchen.
  • Eine Portion mit 2 EL Kakao zu Schokoteig verkneten.
  • Mit Orangen- oder Zitronenabrieb für frische Zitrusplätzchen.
  • Lebkuchengewürz in eine Portion kneten für Gewürzplätzchen.

Aufbewahrung & Aufwärmen

In gut schließenden Blechdosen, Sorten mit Marmelade und Schokolade getrennt, 3–4 Wochen haltbar. Zwischen die Lagen Backpapier legen.

Passt gut dazu

  • Kaffee oder Tee
  • Heißer Kakao
  • Glühwein oder Kinderpunsch

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Ei, Milch (Butter), Schalenfrüchte (Nüsse, Mandeln). Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

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Einfach, buttrig und unwiderstehlich: Selbstgebackene Butterkekse schmecken besser als jede Packung. Fünf Zutaten und eine runde Form – mehr braucht es nicht. Butterkekse sind die Grundform aller Plätzchen. Der Mürbeteig aus Mehl, Butter, Zucker, Ei und Vanille ist schnell geknetet und ergibt zarte, goldene Kekse mit feinem Buttergeschmack. Sie schmecken pur zum Kaffee, als Pausensnack oder als Basis für Kuchenböden ohne Backen. Das Wichtigste beim Mürbeteig ist die Temperatur. Die Butter soll kalt sein und der Teig nur kurz geknetet werden. So bleibt er mürbe und die Kekse behalten beim Backen ihre Form. Warme Butter lässt den Teig weich werden, und die Kekse verlaufen auf dem Blech. Nach dem Kneten braucht der Teig mindestens 30 Minuten Ruhe im Kühlschrank. Dann lässt er sich gut ausrollen und ausstechen. Die Kekse backen nur 8 bis 10 Minuten – sie sollen hell bleiben und nur am Rand eine leichte Farbe bekommen. Mit Zuckerguss, Schokolade oder bunten Streuseln verziert, werden aus einfachen Butterkeksen festliche Weihnachtsplätzchen.

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