Quarkkuchen mit Vanillepudding – einfach gerührt und herrlich cremig

Ein Quarkkuchen, der fast von allein gelingt: Alles wird in einer Schüssel verrührt. Puddingpulver sorgt für eine cremige und trotzdem schnittfeste Füllung. Dieser Quarkkuchen liegt zwischen einem klassischen Käsekuchen und einem Rührkuchen. Es gibt keinen separaten Boden – stattdessen werden Butter, Zucker, Eier, Quark, Mehl, Backpulver und Puddingpulver zu einem glatten Teig verrührt. Beim Backen bildet sich am Rand eine leichte Kruste, während die Mitte cremig bleibt. Das Vanillepuddingpulver hat zwei Aufgaben. Es bringt den typischen Vanillegeschmack mit und enthält Stärke, die den Kuchen bindet. So bleibt er nach dem Abkühlen schön in Form, ohne trocken zu wirken. Wichtig ist das richtige Timing. Die Mitte darf nach dem Backen noch leicht wackeln. Erst beim vollständigen Abkühlen festigt sich der Kuchen. Wer zu lange bäckt, bekommt eine trockene, rissige Oberfläche. Der Kuchen braucht nur 15 Minuten Vorbereitung und ist damit ideal für Anfänger. Er schmeckt pur, mit Puderzucker oder mit frischen Früchten der Saison.

Illustration eines goldgelben Quarkkuchens in der Springform
Zubereitungszeit
15 Min.
Koch-/Backzeit
60 Min.
Gesamtzeit
75 Min.
Portionen
12
Schwierigkeitsgrad
Einfach

Zutaten für 12 Portionen

Für den Kuchen

  • weiche Butter100 g
  • Zucker100 g
  • Vanillezucker1 Päckchen
  • Eier3
  • Quark (Magerquark oder 20 %)500 g
  • Mehl150 g
  • Backpulver1 TL
  • Vanillepuddingpulver1 Päckchen
  • Bio-Zitrone, Abrieb (optional)1

Außerdem

  • Butter für die Form, Puderzucker

Zubereitung

  1. Vorbereiten

    Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (26 cm) fetten und den Boden mit Backpapier belegen.

  2. Butter rühren

    Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren.

  3. Quark einarbeiten

    Quark und Zitronenabrieb zugeben und glatt rühren.

  4. Trockene Zutaten

    Mehl, Backpulver und Puddingpulver mischen und kurz unter die Quarkmasse rühren.

  5. Backen

    Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und 50–60 Minuten backen, bis die Oberfläche goldgelb ist und die Mitte nur noch leicht wackelt.

  6. Abkühlen

    Den Kuchen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür 15 Minuten ruhen lassen, dann in der Form vollständig auskühlen. Mit Puderzucker bestäuben.

Tipps & typische Fehler

  • Die Mitte darf nach dem Backen noch leicht wackeln – erst beim Abkühlen festigt sich der Kuchen.
  • Langsames Abkühlen verhindert Risse an der Oberfläche.
  • Den Rand nach dem Backen sofort mit einem Messer lösen.
  • Über Nacht gekühlt schmeckt der Kuchen noch cremiger.

Varianten

  • Mit Mandarinen, Kirschen oder Heidelbeeren im Teig.
  • Mit Rosinen, die in Rum oder Apfelsaft eingeweicht wurden.
  • Mit einem Mürbeteigboden als klassischer Käsekuchen.
  • Mit Schokopuddingpulver für eine Marmorvariante.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Im Kühlschrank abgedeckt 3–4 Tage haltbar. Stückweise einfrieren ist möglich.

Passt gut dazu

  • Fruchtkompott
  • Kaffee
  • Frische Beeren

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Ei, Milch (Butter, Quark). Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

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