Schoko-Spritzgebäck – zarte Butterplätzchen mit Schokoladenspitze

Spritzgebäck gehört in vielen Familien zur Weihnachtsbäckerei wie der Duft von Butter und Vanille. Diese Variante mit Schokoladenspitze ist besonders beliebt: Der zarte Butterteig wird mit einer großen Sterntülle zu Streifen gespritzt, goldgelb gebacken und anschließend zur Hälfte in Zartbitterschokolade getaucht. Das Besondere an diesem Teig ist die Speisestärke. Sie ersetzt einen Teil des Mehls und macht das Gebäck besonders mürbe, sodass es auf der Zunge fast zerfällt. Puderzucker statt Kristallzucker sorgt zusätzlich für eine feine Struktur. Die größte Herausforderung beim Spritzgebäck ist das Spritzen selbst. Der Teig muss weich genug sein, um durch die Tülle zu gehen, darf aber nicht zerlaufen. Der Schlüssel ist zimmerwarme Butter. Ist der Teig zu kalt, lässt er sich kaum spritzen – dann hilft es, ihn kurz stehen zu lassen, statt Flüssigkeit zuzugeben. Wer keinen Spritzbeutel mag, kann einen Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz verwenden, wie es früher üblich war. Aus der angegebenen Menge entstehen etwa 40 Stück. In einer Blechdose bleibt das Gebäck wochenlang frisch und eignet sich gut zum Verschenken.

Illustration: Teller mit Butterplätzchen mit Schokolade
Zubereitungszeit
30 Min.
Koch-/Backzeit
12 Min.
Gesamtzeit
75 Min.
Portionen
40
Schwierigkeitsgrad
Mittel

Zutaten für 40 Portionen

Für den Teig

  • weiche Butter (zimmerwarm)250 g
  • Puderzucker100 g
  • Vanillezucker1 Pck.
  • Salz1 Prise
  • Ei (Größe M)1
  • Weizenmehl (Type 405)300 g
  • Speisestärke50 g

Zum Verzieren

  • Zartbitterschokolade150 g

Zubereitung

  1. Vorbereiten

    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und Bleche mit Backpapier auslegen. Einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle bereitlegen.

  2. Butter aufschlagen

    Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Salz mit dem Handrührgerät 3 Minuten cremig rühren. Das Ei unterrühren.

  3. Mehl unterrühren

    Mehl und Speisestärke mischen und nur kurz unterrühren, bis ein glatter, weicher Teig entsteht.

  4. Spritzen

    Den Teig portionsweise in den Spritzbeutel füllen und etwa 6 cm lange Streifen, Kringel oder S-Formen auf die Bleche spritzen.

  5. Backen

    Das Gebäck 10 bis 12 Minuten backen, bis die Ränder leicht golden sind. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

  6. In Schokolade tauchen

    Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Die Kekse zur Hälfte eintauchen, abtropfen lassen und auf Backpapier fest werden lassen.

Tipps & typische Fehler

  • Ist der Teig zu kalt, lässt er sich schlecht spritzen – zimmerwarme Butter hilft ohne zusätzliche Flüssigkeit.
  • Nicht zu viel Teig auf einmal in den Spritzbeutel füllen, dann bleibt er besser kontrollierbar.
  • Die Bleche nicht fetten, sonst zerläuft das Muster.
  • Das Gebäck hell backen, dann bleibt es zart und buttrig.

Varianten

  • Ganz schokoladig: 30 g Mehl durch Kakao ersetzen.
  • Mit Mandeln: 50 g gemahlene Mandeln unter den Teig geben.
  • Mit weißer Schokolade: Die Spitzen in weiße Schokolade tauchen und mit bunten Streuseln bestreuen.
  • Mit Orange: Den Abrieb einer Bio-Orange in den Teig geben.

Aufbewahrung & Aufwärmen

In einer gut schließenden Blechdose hält das Spritzgebäck an einem kühlen, trockenen Ort 3 bis 4 Wochen. Die Schokolade sollte vor dem Einschichten vollständig fest sein.

Passt gut dazu

  • Kaffee oder Tee
  • Ein Glas Milch
  • Heiße Schokolade
  • Glühwein in der Adventszeit

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Ei, Milch, Kann Spuren von Soja und Nüssen enthalten. Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

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Illustration: runder Obstkuchen

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln – aus der Springform

Zwetschgen, Zimt und Butterstreusel – im Spätsommer und Herbst gibt es kaum einen besseren Kuchen. Hier passt er in eine Springform. Der Boden bekommt Vanillepuddingpulver. Das Puddingpulver macht den Rührteig besonders zart und gibt ihm ein feines Vanillearoma. Darauf liegen halbierte, entsteinte Zwetschgen dicht an dicht. Die Streuseldecke aus Mehl, Butter, Zucker und reichlich Zimt wird beim Backen goldbraun und knusprig, während die Früchte darunter saftig schmoren. Die Zwetschgen kommen mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. So bleibt der Saft in den Fruchthälften und läuft nicht in den Boden, der sonst matschig würde. Wer im Winter backt, greift zu tiefgefrorenen Zwetschgen – sie werden gefroren aufgelegt. Lauwarm mit Schlagsahne serviert ist der Kuchen am besten. Er hält sich aber auch zwei bis drei Tage frisch.

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Illustration: Teller mit Plätzchen

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