Quark-Rührkuchen – locker, saftig und einfach gerührt

Ein Löffel Quark kann einen einfachen Rührkuchen verwandeln. Er macht die Krume feucht, zart und angenehm mild. Dieser Kuchen ist ein vielseitiges Grundrezept. Quark bringt Eiweiß und Feuchtigkeit in den Teig, ohne ihn schwer zu machen. Das Ergebnis ist ein Rührkuchen, der saftiger bleibt als ein klassischer Sandkuchen und sich mehrere Tage frisch hält. Vanille unterstreicht die milde Note, ein Hauch Zitrone passt ebenfalls hervorragend. Damit die Masse glatt bleibt, sollten Quark und Eier Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten lassen die geschlagene Butter wieder fest werden – die Masse sieht dann grießig oder geronnen aus. Passiert es trotzdem, hilft ein Löffel Mehl. Der Kuchen kommt pur auf den Tisch oder dient als Basis für Varianten mit Früchten, Schokolade oder Nüssen. In der Springform gebacken lässt er sich leicht portionieren.

Illustration: runder Kuchen mit Zuckerguss
Zubereitungszeit
20 Min.
Koch-/Backzeit
60 Min.
Gesamtzeit
100 Min.
Portionen
12
Schwierigkeitsgrad
Einfach

Zutaten für 12 Portionen

Für 1 Springform (26 cm)

  • weiche Butter250 g
  • Zucker180 g
  • Vanillezucker1 TL
  • Eier, zimmerwarm4
  • Quark (20 oder 40 % Fett), zimmerwarm250 g
  • Weizenmehl (Type 405)350 g
  • Backpulver1 Pck.
  • Abrieb einer Bio-Zitrone (optional)1 TL

Zubereitung

  1. Form vorbereiten

    Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform fetten und mit Mehl ausstäuben.

  2. Butter aufschlagen

    Butter, Zucker und Vanillezucker 4 bis 5 Minuten hell und luftig schlagen.

  3. Eier einrühren

    Die Eier nacheinander je 30 Sekunden unterrühren.

  4. Quark zugeben

    Quark und nach Wunsch Zitronenabrieb unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht.

  5. Mehl unterheben

    Mehl und Backpulver mischen und nur kurz unterheben.

  6. Backen

    In die Form füllen und 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen.

Tipps & typische Fehler

  • Quark und Eier zimmerwarm verwenden – sehr kalte Zutaten können die Buttermasse gerinnen lassen.
  • Bräunt die Oberfläche zu schnell, nach 35 Minuten mit Backpapier abdecken.
  • Magerquark macht den Kuchen fester, Sahnequark cremiger.
  • Erst in der Form auskühlen lassen, dann stürzen.

Varianten

  • Mit Kirschen: Abgetropfte Sauerkirschen auf den Teig legen.
  • Marmoriert: Ein Drittel des Teigs mit Kakao färben.
  • Mit Mandarinen: Mandarinenspalten unterheben.
  • Mit Streuseln: Butterstreusel vor dem Backen aufstreuen.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Gut eingepackt bleibt der Kuchen 4 bis 5 Tage saftig. Scheibenweise einfrieren.

Passt gut dazu

  • Kaffee
  • Frische Beeren
  • Kompott
  • Schlagsahne

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Ei, Milch. Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

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Illustration: runder Obstkuchen

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln – aus der Springform

Zwetschgen, Zimt und Butterstreusel – im Spätsommer und Herbst gibt es kaum einen besseren Kuchen. Hier passt er in eine Springform. Der Boden bekommt Vanillepuddingpulver. Das Puddingpulver macht den Rührteig besonders zart und gibt ihm ein feines Vanillearoma. Darauf liegen halbierte, entsteinte Zwetschgen dicht an dicht. Die Streuseldecke aus Mehl, Butter, Zucker und reichlich Zimt wird beim Backen goldbraun und knusprig, während die Früchte darunter saftig schmoren. Die Zwetschgen kommen mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. So bleibt der Saft in den Fruchthälften und läuft nicht in den Boden, der sonst matschig würde. Wer im Winter backt, greift zu tiefgefrorenen Zwetschgen – sie werden gefroren aufgelegt. Lauwarm mit Schlagsahne serviert ist der Kuchen am besten. Er hält sich aber auch zwei bis drei Tage frisch.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit Plätzchen

Orangensterne mit Vanille – fruchtige Butterplätzchen mit Glasur

Orangenduft gehört zum Advent wie Kerzenschein. Diese Sterne tragen ihn im Teig und in der Glasur. Vanille rundet das Aroma ab. Frisch abgeriebene Orangenschale steckt voller ätherischer Öle und gibt dem Mürbeteig ein intensives, natürliches Aroma. Nach dem Backen bekommen die Sterne eine dünne Glasur aus Puderzucker und Orangensaft, die leicht säuerlich schmeckt und die Kekse glänzen lässt. Beim Abreiben ist Sorgfalt gefragt: Nur die orangefarbene Schicht verwenden. Die weiße Haut darunter ist bitter und überträgt diesen Geschmack auf das Gebäck. Eine feine Reibe oder ein Zestenreißer sind ideal. Unbehandelte Bio-Orangen sind Pflicht, da die Schale mitgegessen wird. Rund 30 Sterne ergeben die Menge. Sie passen hervorragend neben schokoladige Plätzchen und bringen Frische auf den Teller.

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Illustration: Teller mit verschiedenen Keksen

Fünf Plätzchen aus einem Teig – Vielfalt für die Keksdose

Fünf verschiedene Sorten, aber nur einmal kneten: Dieser Trick spart in der Adventszeit Stunden. Ein großer Mürbeteig wird einfach geteilt. Am Ende steht ein bunter Teller mit rund 60 Keksen. Aus der ersten Portion werden klassische Ausstecher, die zweite bekommt Marmeladenfenster, die dritte wird zu Talern mit Schokoladenüberzug. Portion vier wird in Kokosraspeln gewälzt, Portion fünf mit gehackten Nüssen gekrönt. So entsteht Abwechslung in Form, Farbe und Geschmack – ohne fünf Rezepte abzuarbeiten. Weil alle Sorten zusammen gebacken werden, sollten sie ungefähr gleich dick sein. Dünne Formen werden sonst schneller dunkel als dicke Taler. Wer unterschiedliche Stärken möchte, backt die Bleche getrennt und behält die Farbe im Blick. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und bis zu drei Tage im Kühlschrank lagern. Verziert wird erst, wenn die Kekse vollständig kalt sind.

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Illustration: Teller mit gefüllten Keksen

Eierlikör-Sterne mit Cremefüllung – gefüllte Weihnachtskekse

Eierlikör gehört für viele zur Adventszeit dazu – hier steckt er in einer zarten Creme zwischen zwei Sternen. Ein Plätzchen für Erwachsene. Die Füllung kommt erst kurz vor dem Servieren hinein. Die Sterne bestehen aus einem schlichten, buttrigen Mürbeteig. Erst die Füllung macht sie besonders: Frischkäse, Eierlikör und Puderzucker werden zu einer glatten, leicht vanilligen Creme gerührt. Zwischen zwei Sternen ergibt das ein kleines Törtchen mit samtigem Kern. Weil die Creme Feuchtigkeit abgibt, weichen die Kekse mit der Zeit durch. Deshalb werden sie nur sparsam gefüllt und erst kurz vor dem Servieren zusammengesetzt. Die ungefüllten Sterne halten in der Dose wochenlang, die Creme lässt sich im Kühlschrank einige Tage vorbereiten. Durch den Alkohol und den Frischkäse gehören die fertigen Doppelkekse in den Kühlschrank und sind nichts für Kinderhände. Für die Kleinen lässt sich ein Teil der Creme mit Vanillepudding statt Likör anrühren.

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