Quark-Kirschkuchen aus der Kastenform – saftig und fruchtig

Zwei kleine Kastenkuchen aus einem Teig – einer für heute, einer für später. Quark und Kirschen machen sie besonders saftig. Ideal zum Teilen oder Einfrieren. Der Teig verbindet Butter, Zucker und fünf Eier mit einer großzügigen Portion Quark. Dadurch wird die Krume feucht und leicht, fast wie bei einem Käsekuchen, bleibt aber schnittfest. Die Kirschen bringen fruchtige Säure und rote Tupfen in jede Scheibe. Damit die Früchte nicht nach unten wandern, müssen sie gut abtropfen und leicht mit Mehl bestäubt werden. Das Mehl bindet die Restfeuchtigkeit und gibt den Kirschen Halt im Teig. Am Ende werden sie nur noch behutsam untergehoben. Kleine Kastenformen haben einen Vorteil: Die Kuchen backen gleichmäßiger durch als ein großer Laib. Einer wird angeschnitten, der andere wandert gut verpackt in den Gefrierschrank oder als Geschenk zu Freunden.

Illustration: goldbrauner Kastenkuchen
Zubereitungszeit
20 Min.
Koch-/Backzeit
50 Min.
Gesamtzeit
90 Min.
Portionen
16
Schwierigkeitsgrad
Einfach

Zutaten für 16 Portionen

Für 2 kleine Kastenformen (je ca. 20 cm)

  • weiche Butter220 g
  • Zucker230 g
  • Vanillezucker1 Pck.
  • Eier, zimmerwarm5
  • Quark, zimmerwarm350 g
  • Weizenmehl (Type 405)300 g
  • Backpulver3 TL
  • Kirschen aus dem Glas, gut abgetropft200 g
  • Mehl zum Bestäuben der Kirschen1 EL

Zubereitung

  1. Vorbereiten

    Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Formen fetten oder mit Backpapier auslegen.

  2. Kirschen vorbereiten

    Die Kirschen trocken tupfen und mit 1 EL Mehl bestäuben.

  3. Rührteig

    Butter, Zucker und Vanillezucker cremig schlagen, die Eier einzeln unterrühren. Den Quark einarbeiten.

  4. Mehl unterheben

    Mehl und Backpulver mischen und kurz unterheben. Die Kirschen vorsichtig untermischen.

  5. Backen

    Den Teig auf die Formen verteilen und 45 bis 55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

  6. Abkühlen

    10 Minuten in den Formen ruhen lassen, dann herauslösen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Tipps & typische Fehler

  • Kirschen gut abtropfen und leicht mit Mehl bestäuben – sonst sinken sie im Teig nach unten.
  • Quark und Eier sollten Zimmertemperatur haben.
  • Eine längs in den Teig gezogene Rille sorgt für einen schönen Riss in der Mitte.
  • Bei Umluft die Temperatur um 20 °C senken.

Varianten

  • Mit Schokolade: Schokotropfen statt Kirschen.
  • Mit Blaubeeren: Frische Blaubeeren verwenden.
  • Mit Mandeln: Gehobelte Mandeln vor dem Backen aufstreuen.
  • Mit Guss: Zuckerguss aus Kirschsaft und Puderzucker.

Aufbewahrung & Aufwärmen

In Folie gewickelt 4 Tage frisch. Einen der Kuchen am Stück einfrieren.

Passt gut dazu

  • Kaffee
  • Schlagsahne
  • Vanillesoße
  • Früchtetee

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Ei, Milch. Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

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Illustration: runder Obstkuchen

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln – aus der Springform

Zwetschgen, Zimt und Butterstreusel – im Spätsommer und Herbst gibt es kaum einen besseren Kuchen. Hier passt er in eine Springform. Der Boden bekommt Vanillepuddingpulver. Das Puddingpulver macht den Rührteig besonders zart und gibt ihm ein feines Vanillearoma. Darauf liegen halbierte, entsteinte Zwetschgen dicht an dicht. Die Streuseldecke aus Mehl, Butter, Zucker und reichlich Zimt wird beim Backen goldbraun und knusprig, während die Früchte darunter saftig schmoren. Die Zwetschgen kommen mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. So bleibt der Saft in den Fruchthälften und läuft nicht in den Boden, der sonst matschig würde. Wer im Winter backt, greift zu tiefgefrorenen Zwetschgen – sie werden gefroren aufgelegt. Lauwarm mit Schlagsahne serviert ist der Kuchen am besten. Er hält sich aber auch zwei bis drei Tage frisch.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit Plätzchen

Orangensterne mit Vanille – fruchtige Butterplätzchen mit Glasur

Orangenduft gehört zum Advent wie Kerzenschein. Diese Sterne tragen ihn im Teig und in der Glasur. Vanille rundet das Aroma ab. Frisch abgeriebene Orangenschale steckt voller ätherischer Öle und gibt dem Mürbeteig ein intensives, natürliches Aroma. Nach dem Backen bekommen die Sterne eine dünne Glasur aus Puderzucker und Orangensaft, die leicht säuerlich schmeckt und die Kekse glänzen lässt. Beim Abreiben ist Sorgfalt gefragt: Nur die orangefarbene Schicht verwenden. Die weiße Haut darunter ist bitter und überträgt diesen Geschmack auf das Gebäck. Eine feine Reibe oder ein Zestenreißer sind ideal. Unbehandelte Bio-Orangen sind Pflicht, da die Schale mitgegessen wird. Rund 30 Sterne ergeben die Menge. Sie passen hervorragend neben schokoladige Plätzchen und bringen Frische auf den Teller.

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Illustration: Teller mit verschiedenen Keksen

Fünf Plätzchen aus einem Teig – Vielfalt für die Keksdose

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Illustration: Teller mit gefüllten Keksen

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