Butterplätzchen aus einem Teig – viele Sorten, ein Grundrezept

Mit diesem Grundrezept für Butterplätzchen entsteht aus einem einzigen Teig ein ganzer, bunter Plätzchenteller. Der klassische Mürbeteig aus Mehl, kalter Butter, Zucker, Ei und Vanille lässt sich in alle möglichen Formen ausstechen. Nach dem Backen werden die Plätzchen ganz unterschiedlich verziert: mit Marmelade gefüllt, in Schokolade getaucht oder einfach so gelassen. Gerade in der Adventszeit spart das viel Arbeit. Statt mehrere Teige herzustellen, wird nur einmal geknetet. Die Abwechslung entsteht durch Ausstecher und Verzierung. Kinder haben dabei besonders viel Spaß. Für das Gelingen ist die Temperatur entscheidend. Mürbeteig muss kalt sein, damit er sich gut ausrollen lässt und beim Backen seine Form behält. Deshalb wird der Teig nach dem Kneten 30 Minuten gekühlt und dann portionsweise aus dem Kühlschrank genommen. Warmer Teig klebt, reißt und verläuft im Ofen. Aus der angegebenen Menge entstehen etwa 50 Plätzchen, je nach Größe der Ausstecher. Die Butterplätzchen sind in einer Blechdose mehrere Wochen haltbar und eignen sich gut zum Verschenken.

Illustration: Teller mit Butterplätzchen
Zubereitungszeit
45 Min.
Koch-/Backzeit
10 Min.
Gesamtzeit
100 Min.
Portionen
50
Schwierigkeitsgrad
Einfach

Zutaten für 50 Portionen

Für den Teig

  • Weizenmehl (Type 405)300 g
  • kalte Butter in Würfeln200 g
  • Zucker100 g
  • Ei (Größe M)1
  • Vanillezucker1 TL
  • Salz1 Prise

Zum Füllen und Verzieren

  • Marmelade (z. B. Johannisbeere oder Himbeere)100 g
  • Zartbitterschokolade100 g

Zubereitung

  1. Teig kneten

    Mehl, kalte Butter, Zucker, Ei, Vanillezucker und Salz rasch zu einem glatten Teig verkneten. In zwei flache Scheiben teilen, in Folie wickeln und 30 Minuten kühlen.

  2. Ausrollen

    Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Teigportion auf wenig Mehl etwa 3 mm dick ausrollen. Den restlichen Teig im Kühlschrank lassen.

  3. Ausstechen

    Verschiedene Formen ausstechen und auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Für gefüllte Plätzchen bei der Hälfte ein kleines Loch in die Mitte stechen.

  4. Backen

    Die Plätzchen 8 bis 10 Minuten hell backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

  5. Füllen

    Die Marmelade glatt rühren, auf die Plätzchen ohne Loch streichen und die Plätzchen mit Loch daraufsetzen.

  6. Verzieren

    Die Schokolade schmelzen und weitere Plätzchen zur Hälfte eintauchen oder mit Schokolade besprenkeln. Fest werden lassen.

Tipps & typische Fehler

  • Den Teig portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen – warmer Mürbeteig verliert beim Backen die Form.
  • Teigreste nicht zu oft neu verkneten, sonst werden die Plätzchen hart.
  • Zwischen Backpapier ausrollen spart Mehl und hält den Teig zart.
  • Gleich große Plätzchen auf ein Blech legen, dann backen sie gleichmäßig.

Varianten

  • Mit Zitrone: Abrieb einer Bio-Zitrone in den Teig geben.
  • Mit Zuckerguss: Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren und die Plätzchen bestreichen.
  • Mit Nüssen: 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen.
  • Schoko-Teig: Die Hälfte des Teigs mit 1 EL Kakao verkneten.

Aufbewahrung & Aufwärmen

In einer Blechdose an einem kühlen Ort 3 bis 4 Wochen haltbar. Mit Marmelade gefüllte Plätzchen separat lagern, damit die anderen knusprig bleiben.

Passt gut dazu

  • Kaffee oder Tee
  • Kakao
  • Glühwein oder Kinderpunsch
  • Ein Glas Milch

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Ei, Milch, Kann Spuren von Soja und Nüssen enthalten. Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

Einfache Formatierung möglich (Markdown: **fett**, *kursiv*, Links). HTML wird automatisch entfernt.

Noch keine Kommentare — sei die erste Person, die etwas schreibt!

Illustration: runder Obstkuchen

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln – aus der Springform

Zwetschgen, Zimt und Butterstreusel – im Spätsommer und Herbst gibt es kaum einen besseren Kuchen. Hier passt er in eine Springform. Der Boden bekommt Vanillepuddingpulver. Das Puddingpulver macht den Rührteig besonders zart und gibt ihm ein feines Vanillearoma. Darauf liegen halbierte, entsteinte Zwetschgen dicht an dicht. Die Streuseldecke aus Mehl, Butter, Zucker und reichlich Zimt wird beim Backen goldbraun und knusprig, während die Früchte darunter saftig schmoren. Die Zwetschgen kommen mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. So bleibt der Saft in den Fruchthälften und läuft nicht in den Boden, der sonst matschig würde. Wer im Winter backt, greift zu tiefgefrorenen Zwetschgen – sie werden gefroren aufgelegt. Lauwarm mit Schlagsahne serviert ist der Kuchen am besten. Er hält sich aber auch zwei bis drei Tage frisch.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit Plätzchen

Orangensterne mit Vanille – fruchtige Butterplätzchen mit Glasur

Orangenduft gehört zum Advent wie Kerzenschein. Diese Sterne tragen ihn im Teig und in der Glasur. Vanille rundet das Aroma ab. Frisch abgeriebene Orangenschale steckt voller ätherischer Öle und gibt dem Mürbeteig ein intensives, natürliches Aroma. Nach dem Backen bekommen die Sterne eine dünne Glasur aus Puderzucker und Orangensaft, die leicht säuerlich schmeckt und die Kekse glänzen lässt. Beim Abreiben ist Sorgfalt gefragt: Nur die orangefarbene Schicht verwenden. Die weiße Haut darunter ist bitter und überträgt diesen Geschmack auf das Gebäck. Eine feine Reibe oder ein Zestenreißer sind ideal. Unbehandelte Bio-Orangen sind Pflicht, da die Schale mitgegessen wird. Rund 30 Sterne ergeben die Menge. Sie passen hervorragend neben schokoladige Plätzchen und bringen Frische auf den Teller.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit verschiedenen Keksen

Fünf Plätzchen aus einem Teig – Vielfalt für die Keksdose

Fünf verschiedene Sorten, aber nur einmal kneten: Dieser Trick spart in der Adventszeit Stunden. Ein großer Mürbeteig wird einfach geteilt. Am Ende steht ein bunter Teller mit rund 60 Keksen. Aus der ersten Portion werden klassische Ausstecher, die zweite bekommt Marmeladenfenster, die dritte wird zu Talern mit Schokoladenüberzug. Portion vier wird in Kokosraspeln gewälzt, Portion fünf mit gehackten Nüssen gekrönt. So entsteht Abwechslung in Form, Farbe und Geschmack – ohne fünf Rezepte abzuarbeiten. Weil alle Sorten zusammen gebacken werden, sollten sie ungefähr gleich dick sein. Dünne Formen werden sonst schneller dunkel als dicke Taler. Wer unterschiedliche Stärken möchte, backt die Bleche getrennt und behält die Farbe im Blick. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und bis zu drei Tage im Kühlschrank lagern. Verziert wird erst, wenn die Kekse vollständig kalt sind.

⏱ 120 Min.Mittel
Illustration: Teller mit gefüllten Keksen

Eierlikör-Sterne mit Cremefüllung – gefüllte Weihnachtskekse

Eierlikör gehört für viele zur Adventszeit dazu – hier steckt er in einer zarten Creme zwischen zwei Sternen. Ein Plätzchen für Erwachsene. Die Füllung kommt erst kurz vor dem Servieren hinein. Die Sterne bestehen aus einem schlichten, buttrigen Mürbeteig. Erst die Füllung macht sie besonders: Frischkäse, Eierlikör und Puderzucker werden zu einer glatten, leicht vanilligen Creme gerührt. Zwischen zwei Sternen ergibt das ein kleines Törtchen mit samtigem Kern. Weil die Creme Feuchtigkeit abgibt, weichen die Kekse mit der Zeit durch. Deshalb werden sie nur sparsam gefüllt und erst kurz vor dem Servieren zusammengesetzt. Die ungefüllten Sterne halten in der Dose wochenlang, die Creme lässt sich im Kühlschrank einige Tage vorbereiten. Durch den Alkohol und den Frischkäse gehören die fertigen Doppelkekse in den Kühlschrank und sind nichts für Kinderhände. Für die Kleinen lässt sich ein Teil der Creme mit Vanillepudding statt Likör anrühren.

⏱ 100 Min.Mittel