Apfel-Zimt-Nusskuchen – saftiger Rührkuchen mit Walnüssen

Äpfel, Walnüsse und Zimt – mehr Herbst passt kaum in einen Kuchen. Er ist saftig, duftend und schnell gerührt. Eine Springform genügt. Der Teig ist ein klassischer Butterrührteig, in den gehackte Walnüsse, reichlich Zimt und kleine Apfelwürfel kommen. Beim Backen geben die Äpfel Feuchtigkeit ab und halten den Kuchen lange frisch; die Nüsse sorgen für Biss und ein leicht herbes Aroma. Die Größe der Apfelwürfel spielt eine Rolle. Zu große Stücke sinken auf den Boden und hinterlassen feuchte Taschen im Teig. Würfel von etwa einem Zentimeter verteilen sich dagegen gleichmäßig. Säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar bringen Frische. Mit etwas Puderzucker bestäubt ist der Kuchen ein unkomplizierter Begleiter für Kaffee und Tee. Lauwarm mit einem Klecks Sahne schmeckt er wie ein kleines Dessert.

Illustration: runder Kuchen mit Zuckerguss
Zubereitungszeit
25 Min.
Koch-/Backzeit
50 Min.
Gesamtzeit
90 Min.
Portionen
12
Schwierigkeitsgrad
Einfach

Zutaten für 12 Portionen

Für 1 Springform (26 cm)

  • weiche Butter220 g
  • Zucker150 g
  • Eier (Größe M)3
  • Weizenmehl (Type 405)160 g
  • Backpulver1 Pck.
  • Zimt2 EL
  • Walnüsse, grob gehackt120 g
  • säuerliche Äpfel4
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Vorbereiten

    Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Springform fetten.

  2. Äpfel würfeln

    Äpfel schälen, entkernen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.

  3. Rührteig

    Butter und Zucker cremig schlagen, die Eier einzeln einrühren.

  4. Trockene Zutaten

    Mehl, Backpulver und Zimt mischen und mit den Nüssen kurz unterheben. Die Apfelwürfel einarbeiten.

  5. Backen

    Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und 45 bis 55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

  6. Abkühlen

    10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann den Rand lösen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

Tipps & typische Fehler

  • Apfelwürfel nicht zu groß schneiden – sonst setzen sie sich ab und hinterlassen feuchte Taschen.
  • Die Walnüsse kurz rösten, das verstärkt ihr Aroma.
  • Bleibt nach 55 Minuten noch Teig am Stäbchen, 5 Minuten verlängern.
  • Äpfel mit etwas Mehl bestäuben, dann sinken sie weniger ab.

Varianten

  • Mit Rosinen: Eine Handvoll in Rum eingelegte Rosinen untermischen.
  • Mit Haselnüssen: Walnüsse gegen Haselnüsse tauschen.
  • Mit Streuseln: Butterstreusel vor dem Backen aufstreuen.
  • Mit Guss: Puderzucker mit Apfelsaft verrühren und den Kuchen glasieren.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Unter einer Kuchenglocke 3 bis 4 Tage saftig. In Stücken eingefroren bis zu 3 Monate.

Passt gut dazu

  • Schlagsahne
  • Vanilleeis
  • Kaffee
  • Apfelpunsch

Allergenhinweis

Dieses Rezept kann laut den verwendeten Zutaten folgende Allergene enthalten: Gluten (Weizen), Ei, Milch, Schalenfrüchte (Walnüsse). Bitte prüfe im Zweifel die Etiketten der von dir verwendeten Produkte — insbesondere bei Lebensmittelallergien.

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Illustration: runder Obstkuchen

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln – aus der Springform

Zwetschgen, Zimt und Butterstreusel – im Spätsommer und Herbst gibt es kaum einen besseren Kuchen. Hier passt er in eine Springform. Der Boden bekommt Vanillepuddingpulver. Das Puddingpulver macht den Rührteig besonders zart und gibt ihm ein feines Vanillearoma. Darauf liegen halbierte, entsteinte Zwetschgen dicht an dicht. Die Streuseldecke aus Mehl, Butter, Zucker und reichlich Zimt wird beim Backen goldbraun und knusprig, während die Früchte darunter saftig schmoren. Die Zwetschgen kommen mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. So bleibt der Saft in den Fruchthälften und läuft nicht in den Boden, der sonst matschig würde. Wer im Winter backt, greift zu tiefgefrorenen Zwetschgen – sie werden gefroren aufgelegt. Lauwarm mit Schlagsahne serviert ist der Kuchen am besten. Er hält sich aber auch zwei bis drei Tage frisch.

⏱ 90 Min.Einfach
Illustration: Teller mit Plätzchen

Orangensterne mit Vanille – fruchtige Butterplätzchen mit Glasur

Orangenduft gehört zum Advent wie Kerzenschein. Diese Sterne tragen ihn im Teig und in der Glasur. Vanille rundet das Aroma ab. Frisch abgeriebene Orangenschale steckt voller ätherischer Öle und gibt dem Mürbeteig ein intensives, natürliches Aroma. Nach dem Backen bekommen die Sterne eine dünne Glasur aus Puderzucker und Orangensaft, die leicht säuerlich schmeckt und die Kekse glänzen lässt. Beim Abreiben ist Sorgfalt gefragt: Nur die orangefarbene Schicht verwenden. Die weiße Haut darunter ist bitter und überträgt diesen Geschmack auf das Gebäck. Eine feine Reibe oder ein Zestenreißer sind ideal. Unbehandelte Bio-Orangen sind Pflicht, da die Schale mitgegessen wird. Rund 30 Sterne ergeben die Menge. Sie passen hervorragend neben schokoladige Plätzchen und bringen Frische auf den Teller.

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Illustration: Teller mit verschiedenen Keksen

Fünf Plätzchen aus einem Teig – Vielfalt für die Keksdose

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Illustration: Teller mit gefüllten Keksen

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